Kronberg (pf) – Zu einem Konzertabend mit dem Dialog Quartett lädt das Altkönig-Stift für Donnerstag, 26. Februar, um 19.15 Uhr in den Festsaal ein. Auf dem Programm stehen „Der Winter“ von Antonio Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento D-Dur, Largo und „Die Ankunft der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel, eine Serenade von Joseph Haydn, das „Ave Maria“ von Franz Schubert, „Salut d’Amour“ von Edward Elgar, die Arie „Lippen Schweigen“ aus Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ arrangiert für Streichquartett, „Schön Rosmarin“ und „Liebesleid“ von Fritz Kreisler, „Cavalleria Rusticana“ von Pietro Mascagni und die Ungarischen Tänze 1 und 5 von Johannes Brahms.
Mitglieder des Dialog-Quartetts sind der aus der armenischen Hauptstadt Jerewan gebürtige Geiger Vardan Poghosyan, der auch als Violinlehrer tätig ist, und sein in der Sowjetunion geborener Kollege Vladislav Belopuchov, der in Sankt Petersburg, Oslo, Mannheim und Würzburg studierte und heute als Mitglied der Kammerphilharmonie in Frankfurt lebt. Er spielt eine aus dem Jahr 1690 stammende Violine von Carlo Giuseppe Testore. Viola spielt die aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew stammende Olga Hübner, die Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt war, wo sie auch ihr Studium abschloss. Heute ist sie Mitglied der Neuen Philharmonie Frankfurt und eine gefragte Studio- und Livemusikerin, die schon mit Nena, Deep Purple, Peter Gabriel, José Carreras und David Garrett auf der Bühne stand. Cellistin ist Tatjana Drujan, die in Moskau zur Welt kam und ihr Studium am dortigen Tschaikowsky Konservatorium mit Auszeichnung abschloss. Die Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe konzertierte bereits als Solistin mit bedeutenden Orchestern und berühmten Dirigenten wie Dmitri Kitajenko und Zubin Mehta. Sie spielt ein um 1820 erbautes Cello von Raffaele und Antonio Gagliano.
Karten für das Konzert gibt es am Empfang im Foyer des Altkönig-Stiftes. Sie kosten für Gäste 25 Euro, für Bewohnerinnen und Bewohner 15 Euro.
Vardan Poghosyan und Vladislav Belopuchov (v. l.)


