Kronberger Ritter in Marburg

Zum Saisonstart der Kronberger Rittergarde hatte sich der Obrist Björn Weber etwas Neues einfallen lassen. Warum nicht mal einen Ausflug zu Beginn der Saison?

So machten sich die Ritter und Burgfrauen der Rittergarde auf den Weg nach Marburg, um dort auf den Spuren des Landgrafen Philipp die Stadt zu erkunden. Landgraf Philipp I. von Hessen ist in Kronberg keine unbekannte Person, so hielt er doch die Burgstadt von 1521 bis 1542 besetzt (nach der Trierer Fehde) und zwang unseren geliebten Ritter Hartmut XII zur Flucht. Außerdem ist Landgraf Philipp maßgeblich für die Reformation 1526 in Kronberg verantwortlich. Eine gute Grundlage also, um die Universitätsstadt Marburg näher kennenzulernen. So startete die Rittergarde morgens bei strömendem Regen in Richtung Marburg. „Wir sind doch keine Schön-Wetter-Ritter, wir reiten bei jedem Wetter,“ so der Obrist. In Marburg angekommen, öffnete sich der Himmel und es konnte ein „fast“ komplett sonniger, wenn auch kühler Tag verbracht werden. Elisabeth-Kirche, Altstadtführung und Besichtigung des Landgrafenschlosses standen auf dem Programm. Und wer schon einmal in Marburg war, wird zustimmen, der Weg über die vielen Treppen bis hoch zum Schloss, ist sehr beschwerlich. So durften Pausen nicht fehlen, denn auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Am Abend wieder in Kronberg zurück, waren sich alle einig, „es war ein wunderbarer Tag, so etwas sollten wir im nächsten Jahr wieder machen!“
Foto: privat

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