Kronberg (kb) – BETESDA, der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst, lädt am Freitag, 21. November, von 16 bis 20 Uhr in die Friedrichstraße 50 zu einem „Letzte Hilfe Kurs“ ein.
Erste Hilfe und Letzte Hilfe gehören zusammen. Sie stellen keine Gegensätze dar, sondern ergänzen sich. „Wenn wir von unserem Angebot erzählen, sind die Menschen erst einmal verwundert, ob wir uns nicht versprochen haben. Dann kommt die Frage auf, was ich bei solch einem Kurs für mich mitnehmen oder lernen kann“, so berichtet Koordinatorin Monika Schulz.
Im „Letzte Hilfe Kurs“ geht es darum, wie Menschen damit umgehen können, wenn jemand in ihrem sozialen Umfeld schwer erkrankt. „Wir alle sind in der Lage, auch am Lebensende zu begleiten“, so die Meinung der hauptamtlichen Mitarbeiterin Anja Born. „Wir haben nur nicht mehr viele Gelegenheiten, das aus Erfahrungen in unserem familiären Kontext zu lernen und eigene Erfahrungen zu sammeln.“ In vier Unterrichtseinheiten werden die Inhalte vermittelt, die für Betroffene wichtig sind, wenn in ihrem Umfeld ein Angehöriger, Freund oder Nachbar schwer erkrankt ist. Hier kann das Wissen rund um das Thema Sterben neu betrachtet werden, um die Vorgänge am Lebensende verstehen zu können und zu wissen, was zu tun ist. Die Themen Vorsorgen, Umgang mit der Trauer, aber auch, was zu tun ist, wenn der Tag eingetreten ist, werden in dem vierstündigen Kurs angesprochen. BETESDA bietet mit dem Kurs an, sich auf einem ungewohnten Feld mit einem erprobten Konzept existenziellen Themen neu zuzuwenden.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger melden sich bei Monika Schulz oder Anja Born (Koordinatorinnen des Hospizdienstes) unter Telefon 06173/926326 oder per E-Mail an betesda[at]diakonie-kronberg[dot]de an. Der Kurs ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten. Wer an diesem Termin verhindert ist und sich für den Kurs interessiert, kann sich auch für die neuen Kurse im kommenden Jahr vormerken lassen.