Mitreden und mitmachen im Jugendrat – Kandidaten können sich bewerben

Kronberg (kb) – Am Freitag, 29. Mai, entscheiden junge Kronbergerinnen und Kronberger darüber, wer in den kommenden beiden Jahren ihr Sprachrohr sein soll. Die Jugendratswahlen stehen an. Zum vierten Mal bereits haben Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren die Möglichkeit, ein eigenes Gremium zu wählen, das die Ideen des Burgstadt-Nachwuchses geradewegs in die Politik hineinträgt. Mitreden und mitmachen ist angesagt. Genau dafür werden in einem ersten Schritt junge Leute gesucht, die sich am 29. Mai zur Wahl stellen. Angesprochen fühlen dürfen und sollten sich Jugendliche, die in Kronberg zu Hause und zum Wahltag mindestens 14 und maximal 20 Jahre alt sind.

Wer das erfüllt und vor allem Lust darauf hat, mit anderen Gleichgesinnten dafür zu sorgen, dass die Wünsche der jungen Generation in der Stadt Gehör finden, sollte sich auf jeden Fall zur Wahl stellen. Wie das geht? Ganz einfach: Auf der Homepage der Stadt unter https://www.kronberg.de/de/politik-verwaltung/wahlen/jugendratswahl-2026/ finden Interessierte einen Kandidatenbogen, den sie herunterladen können. Dieser Bogen muss ausgefüllt bis spätestens Sonntag, 19. April, bei der Stadt Kronberg eingegangen sein. Eingesandt werden kann die Bewerbung per E-Mail oder postalisch an die Stadtverwaltung Kronberg, Katharinenstraße 7. Erste Bewerbungen werden ab Mittwoch, 22. April, auf der gleichen Website veröffentlicht, sodass sich die Wählerinnen und Wähler ein Bild von den Kandidaten machen und ihre Entscheidung treffen können – per Briefwahl.

Die dafür nötigen Briefwahl-Unterlagen erhalten alle wahlberechtigten Kronberger Jugendlichen per Post, sobald die Kandidatensuche abgeschlossen ist. In den Unterlagen enthalten ist auch gleich ein frankierter Rückumschlag, in den sich der ausgefüllte Stimmzettel anschließend eintüten und in den Briefkasten werfen lässt. Schülerinnen und Schüler der Kronberger Altkönigschule (AKS) können ihren Wahlzettel auch gleich dort abgeben. Eigens dafür wird eine Box zum Einwurf der Unterlagen aufgestellt. Wie bei der vorangegangenen Jugendratswahl ist die AKS auch beim kommenden Urnengang als Partnerin an der Seite der Stadtverwaltung.

Passend dazu werden die eingegangenen Stimmen am 29. Mai in der Aula der Kronberger Gesamtschule ausgezählt. Hierzu ist ein fünfköpfiger Wahlausschuss zu bilden, der sich aus jungen Leuten zusammensetzen sollte, die nicht selbst zur Wahl stehen.

Insgesamt sind sieben Plätze im neuen Jugendrat zu vergeben. Die Wahlzeit beginnt am Mittwoch, 1. Juli, und endet nach zwei Jahren. Bei der Wahl zum amtierenden Jugendrat sprach sich der Burgstadt-Nachwuchs 2024 für folgende Kandidatinnen und Kandidaten aus: Jakob König (Vorsitzender), Lisa Bonaventura, Omer Sulijkovic, Leonie Wilms, Patrick Ebert, Maximilian Becker und Fabian Schweidler.

Geschaffen wurde der Jugendrat, so ist es in der Geschäftsordnung nachzulesen, um Kinder und Jugendliche stärker in den politischen Willensbildungs- respektive Entscheidungsprozess zu integrieren. Auf diesem Weg sollen ihre Interessen künftig noch besser berücksichtigt werden. Die Mitglieder des Gre-miums haben die Möglichkeit, ihre Anliegen und Wünsche in den Gremien vorzubringen und bei jugendspezifischen Vorhaben mitzuwirken sowie eigene Projekte durchzuführen.



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