Neujahrsdialog der Stadt Kronberg: Austausch, Ausblick und Bürgerpreis

Bürgermeister Christoph König (l.) und Stadtverordnetenvorsteher Andreas Knoche (r.) überreichten Wolfgang Lang seine Urkunde für den Kronberger Bürgerpreis 2025. Foto: Wreth

Kronberg (ivy) – Bereits seit dem Jahr 2014 begrüßt die Stadt und die beiden Vereinsringe Kronberg und Oberhöchstadt mit dem Neujahrsdialog das neue Jahr. Der Saal in der Stadthalle war nicht nur voll besetzt, sondern auch hinter den Stuhlreihen fanden sich einige interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Kronbergs Bürgermeister Christoph König und Stadtverordnetenvorsteher Andreas Knoche begrüßten eine Vielzahl von Kronberger Bürgern sowie Gäste aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Ehrenamt. Darunter waren die Bundestagsabgeordnete, Bundesministerin a. D. Nancy Faeser, der Landtagsabgeordnete Sebastian Sommer, der Kreistagsvorsitzende Renzo Sechi und der Erste Kreisbeigeordnete, zugleich als Vertreter des Landrates, Thorsten Schorr. Auch die Miss Bembel Saskia Zubrod und der Thäler Borjemaaster Thomas Scheller, der Kreisschulsprecher und Bundesdelegierte des Landesschülerrates Hessen Moritz Weiß sowie der Vorsitzende des Bundes der Selbstständigen, Andreas Wonnenberg, der stellvertretend für die zahlreichen anwesenden Vertreter der Kronberger Geschäftswelt genannt wurde.

Fokus auf Austausch

In ihrer Ansprache betonte Knoche, dass der Neujahrsdialog eine Gelegenheit bieten soll, noch einmal durchzuatmen und miteinander ins Gespräch zu kommen, über Vergangenes und das, was nun kommt. „Sie können über Projekte, Pläne und Chancen sprechen, über Sorgen und Probleme, über Gutes und weniger Gutes. Sie können über die Politik schimpfen oder miteinander klären, wie man es besser macht“, fasste der Bürgermeister es zusammen. Des Weiteren erinnerten sie an den Beginn der Bauarbeiten am Bahnhof im Oktober. Eine Maßnahme, die noch mehr als zwei Jahre für Diskussionen sorgen werde. Am Waldschwimmbad entsteht derzeit über den Parkplätzen eine große Photovoltaikanlage. Es gibt neue Buslinien nach Bad Soden, Kelkheim und Höchst, zugleich erwähnten sie aber auch die seit längerem bestehenden massiven Probleme mit der Zuverlässigkeit der S-Bahn. Weitere Ereignisse waren der Start eines gemeinsamen Projektes mit Eschborn zur Verbesserung der Verkehrsströme auf der L3005 und des Hochwasserschutzes sowie der Kauf des Grundstücks Westerbachstraße 9 für die Feuerwehr Kronberg. Hier beginne nun die Planung für den Neubau.

Abschließend thematisierte Bürgermeister König die anstehende Kommunalwahl und rief zum Abgeben der eigenen Stimme auf.

Zwischendurch gab der Musikverein Kronberg, unter der Leitung von Alfred Herr, immer wieder musikalische Beiträge zum Besten und sorgte so für eine feierliche Stimmung.

Im Anschluss bekam Wolfgang Lang den Bürgerpreis der Stadt Kronberg verliehen. Die Verleihung des Preises erfolgt auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Umweltschutz, Kultur, Soziales, Musik, Vereinsarbeit und auf anderen wichtigen Gebieten.

Als Mitglied der SG Oberhöchstadt führte Wolfgang Lang den Verein zwölf Jahre lang als Vorsitzender und bewältigte dabei auch herausfordernde Phasen erfolgreich. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für das neue Sportgelände als Heimat der SGO. Politisch setzte Lang sich von 2011 bis 2016 als Stadtverordnetenvorsteher und Ortsvorsteher in Oberhöchstadt für das Allgemeinwohl ein. Im Ortsverein der SPD Kronberg engagiert er sich seit 2003. Neben seinem vielfältigen Wirken in Verantwortungs- und Führungspositionen ist er auch einfach eine Person, die stets mit Tatkraft und Leidenschaft unterstützt und auftritt.

Laudatio mit Witz

Hans-Georg Kaufmann hielt die Laudatio auf Wolfgang Lang. Dabei gelang es ihm auf besondere Art und Weise das Publikum mit einzubinden. Jedes Mal, wenn er den Arm während seiner Rede hob, bat er das Publikum darum, im Chor das Wort „lang“ reinzurufen. Dies sorgte für viel Schmunzeln und Gelächter unter den Gästen.

Neben der Urkunde erhielt Wolfgang Lang ebenso, wie üblich, eine Flasche des Roten Regenten aus dem Rathausgarten und strahlte deutlich seine Freude über diese Anerkennung und Würdigung seiner wertvollen Arbeit aus.

Auch Nancy Faeser nahm am Neujahrsdialog teil.

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