„Wir Ostpreußen“ von Jochen Buchsteiner in der Kronberger Bücherstube

Kronberg (kb) – Am Montag, 11. Mai, kommt Jochen Buchsteiner in die Kronberger Bücherstube, Friedrich-Ebert-Straße 5.

Es geht, wenn man so will, um eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte. „Es war der 26. Januar 1945. Der Krieg in Europa sollte noch mehr als drei Monate toben, aber für meine Großmutter ging, wie für die meisten Ostpreussen, die alte Welt schon jetzt zu Ende. Sie wollte nicht warten, bis die russischen Soldaten, die durch jahrelange deutsche Verwüstungen rachsüchtig gestimmt waren, in die Heimat einmarschierten und die Herrschaft übernahmen.“

14 Millionen Flüchtlinge: Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen aktuellen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt. Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich, aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist.

Jochen Buchsteiner, geboren 1965, studierte Politikwissenschaften und Allgemeine Rhetorik. Er war Parlamentskorrespondent der „ZEIT“ und berichtete danach 20 Jahre lang für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ aus Südasien, dem Indopazifik und Großbritannien. Heute arbeitet er als Politischer Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ wieder in Berlin.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung von Frau Dr. Schröder statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro.

Nähere Informationen und Anmeldung in der Kronberger Bücherstube unter Telefon 06173-5670 oder per E-Mail an info[at]taunus-buch[dot]de.

Der Autor Jochen Buchsteiner kommt nach Kronberg. Foto: privat



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