Die Weiblichkeit im Unternehmertum – zum ersten Mal „XX Hochtaunus” in der Stadthalle

Kronberg (mg) – Rund 80 Teilnehmerinnen trafen sich im Rahmen der Förderung von Unternehmerinnentum im Taunus am 12. September in der Kronberger Stadthalle zur ersten gemeinsamen Veranstaltung „XX Hochtaunus – macht Business“. Vertreterinnen der drei Taunuskommunen Oberursel, Bad Homburg und Kronberg möchten über das Vernetzen „das Potenzial von Unternehmerinnen im Hochtaunuskreis bündeln“. Die zu Beginn spürbar leichte Nervosität, die bei Premieren logisch und notwendig ist, wich dann einem gemeinsamen und niederschwelligen Austausch.

Zunächst begrüßte Eva Gerszke das Publikum in einer gewinnenden und motivierenden Rede und übergab dann an den Programmpunkt der eingeladenen Rednerin Alexa Hurka. In einem sogenannten Impulsvortrag versuchte die für sich in Anspruch nehmende Expertin für Wahrnehmung und Wirkung den Stab, den ihre Vorrednerin übergab, weiterzutragen. Ihr Anliegen sollte sein, den Besucherinnen eine Form der authentischen und professionellen Präsentation der eigenen Kompetenzen nahe zu bringen. Im Anschluss daran konnten sich alle Beteiligten noch austauschen, möglicherweise verabreden und eben das gewünschte Ziel der Veranstaltung des Miteinanders angehen – ein gelungener Punkt an diesem Abend. „Jede ist willkommen“, hieß es von Organisatorinnenseite. Auf der Veranstaltung tauchten vermehrt die Berufsgruppen Coaching, Fotografie, Consulting, Design, Immobilienwirtschaft und Innenarchitektur auf. Seitens der Redaktion wurde die Frage kurz aufgeworfen, ob es denn womöglich auch eine Schreinerin gebe? Das musste verneint werden.

Nun fand die Veranstaltung in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal statt und benötigt Öffentlichkeit, um sich zu etablieren und womöglich auch andere Berufsgruppen anzusprechen und zu generieren. Je mehr Bandbreite in der beruflichen Vielfalt, umso höher die Wahrscheinlichkeit des gewünschten Potenzierens der weiblichen Unternehmerschaft. Und umso weiter gefasst die Perspektive auf das Arbeitsleben. Man darf gespannt sein, wie es beim nächsten Mal ausschauen wird.

Unterstützt und gefördert wurde die Veranstaltung durch die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Kronberg und Bad Homburg sowie deren Wirtschaftsförderungen. Für Kronberg war Nora Arharbi als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt vor Ort mit einem eigenen Stand, der auf verschiedene Themen und Inhalte von Frauen ganz unterschiedlicher Natur hinwies. Jederzeit kann man sich jenseits der Veranstaltung auch an sie bezüglich anderer Sachverhalte wenden. Engagiert und sympathisch war die Angestellte der Stadt Kronberg an diesem Abend unterwegs und erklärte: „Wir Gleichstellungsbeauftragte im Hochtaunuskreis unterstützen die Vernetzung der drei Netzwerke, da wir uns davon mehr Sichtbarkeit für Unternehmerinnen hier in der Region erhoffen. Durch diese Vernetzung entstehen außerdem neue Kontakte und es können Aufträge weiter gegeben, Empfehlungen ausgesprochen und gemeinsame Projekte initiiert werden.“

Teile des Organisationsteams: Anke Wenderoth, Susanne Poberschin, Elisa Hertel, Eva Gerszke und Kerstin Dropmann v.l.n.r. Fotos: Göllner

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kronberg: Nora Arharbi



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