Kronberg (kb) – Die Besucherinnen und Besucher spielten am Samstag und Sonntag im Gegensatz zum Schmuddelwetter glücklicherweise beim romantischen Weihnachtsmarkt auf der Burg mit. Sie kamen in großer Zahl und wurden nicht enttäuscht.
Gut geschützt gegen das unangenehme Nieselwetter konnten sie im Kassenhaus am Eingang der Burg sowie in den dezent weihnachtlich geschmückten Räumlichkeiten der Mittelburg – dazu gehört der große Terracotta-Saal, das intime Kaminzimmer neben der ehemaligen Gesindekammer – in aller Ruhe an rund 20 Ständen voller Kunsthandwerk im Trockenen nach geschmackvollen Weihnachtspräsenten für ihre Lieben stöbern und nebenbei verführerische Adventsleckereien erwerben.
Im Rheinberger-Saal hatte derweil die in Kronberg ansässige Kunstexpertin Stefanie Hubbard-Ford keine Mühe gescheut, für zwei Tage exquisite, zeitgenössische Kunstwerke – mal abstrakt, mal gegenständlich – von der Großskulptur bis zum Bild im Kleinformat, geschaffen von sieben renommierten Kunstschaffenden aus der Region, zu präsentieren und zum Kauf anzubieten. Für die passende musikalische Untermalung sorgten Chichirkoza Yurii, der Kronberger Musikverein sowie der Kinderchor der Victoria Schule neben Jelena Korban.
Damit weder Hunger noch Durst die gute Besucherlaune vermiesten, sorgten die ehrenamtlich Aktiven des Veranstaltungskreises des Burgvereins für eine reiche Auswahl an Getränken und Speisen.
Nach einer abwechslungs- und erfolgreichen Burgsaison 2025 bleibt die Burg jetzt bis zum Frühlingsfest am 21. und 22. März nächsten Jahres geschlossen. Die Vereinsaktiven sammeln bis dahin frische Kräfte und neuen Elan, denn 2026 wird als „Schweikard-Jahr“ ein ganz besonderes werden. Der Grund: Vor 400 Jahren, am 17. September 1626, verstarb Schweikard von Kronberg, der von 1604 bis 1626 Kurfürst und Erzbischof von Mainz sowie Reichserzkanzler war. Zum Gedenken an ihn sind jetzt schon zahlreiche Veranstaltungen, darunter Vorträge und eine Ausstellung, in Planung und teilweise bereits in Vorbereitung.
Die Termine werden rechtzeitig im nächsten Jahr per Presse, Internet und soziale Medien bekannt gegeben.
