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Kronberger Bote - Zentrale

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Die Annahme ...

ist Telefonzentrale und Herzstück unseres Verlages in einem. Hier laufen alle Fäden zusammen. Sie ist erste Anlaufstelle und Orientierung zugleich für die Kunden.

Wer eine Kleinanzeige schalten möchte, der wird hier entsprechend beraten und der Text von 

unseren Mitarbeiterinnen Stephanie Minola und Sandra Ganser entsprechend der Kundenwünsche erfasst, so dass er zum gewünschten Termin erscheinen kann.

Ebenso sind hier die Koordination der Austräger sowie die Abonnenten-Pflege und Verwaltung angesiedelt.

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Sie können Frau Ganser oder Frau Minola wie folgt erreichen:

Telefon: 0 61 74 / 93 85 61
Telefax: 0 61 74 / 93 85 50

E-Mail: ganser@hochtaunus.de bzw. minola@hochtaunus.de

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ihre regionale Wochenzeitung für Kronberg, Oberhöchstadt und Schönberg und zwar seit 1996.

(S)TÜRMisches

Die Aussage, früher war alles besser, entbehrt ebenso jeglicher Grundlage, wie das von Spiegel-Redakteur Guido Mingels propagierte Gegenteil, dass alles schlechter gewesen sei.

Was früher definitiv besser war, zumindest aus meiner kauzigen Sicht, war die Bereitschaft der Menschen. für Ihre Meinung auf die Straße zu gehen. Ob es um die Stationierung von Mittelstreckenraketen, Abtreibung, die Startbahn-West oder Castor-Transporte ging, die Bevölkerung machte ihrem Unmut Luft, bemalte Transparente und zog lautstark durch die Straßen, legte sich auf Schienen oder kettete sich an Laternenpfähle.

Ob das die Dinge wirklich ändert, steht auf einem anderen Blatt. Dennoch stellten diese Demos in gewisser Weise einen Nexus her zwischen den Politikern „da oben“ und der Bevölkerung „da unten“. Eine Verbindung, die heute weitgehend fehlt. Man weiß nicht mehr viel voneinander, denn wer demonstriert heute noch? Und wenn ja für oder gegen was? Wenn überhaupt, dann wird für oder gegen etwas gestreikt, seien es höhere Löhne und/oder bessere Arbeitsbedingungen.

Schön und gut, aber wo bleiben die großen Themen? Die pachtete sich dann vermeintlich, als sich die ersten Flüchtlingsströme gen Westen aufmachten, die unsägliche Pegida-Bewegung. Was allerdings erfreulicherweise die Anti-Pegida-Demos ins Leben rief. Offenbar war ein Nerv getroffen, eine Grenze überschritten worden.

Die demokratischen Grundwerte gerieten ins Wanken. Ein Ruck ging durch die Bevölkerung – es war wieder da, dieses Gefühl sich einmischen zu müssen. Und kaum war Pegida vom Tisch, schockten uns die Briten mit ihrem Brexit und der irre Donald twitterte uns von einer Schnappatmung in die nächste.

Die Geburtsstunde von „Pulse of Europe“. Mittlerweile wird jeden Sonntag in mindestens 90 deutschen Städten sowie im europäischen Ausland für den Erhalt der Europäischen Union demonstriert. Diese Demonstrationen haben fast eine Art Volksfest-Charakter, kaum politische Inhalte, keine Hasstiraden, stattdessen positive Grundstimmung, Gesang und Tanz.

Das mag man als politischer Mensch als naive Kindergartenveranstaltung belächeln, und sicher tut eine politische Ausrichtung zukünftig Not, aber endlich scheinen nicht wenige Menschen zu verstehen, was für ein hohes Gut die Einheit Europas in diesen Zeiten darstellt und dass Europapolitik eben nicht das Synonym für absurde Entscheidungen über krumme Gurken oder das Dindlverbot für Biergarten-Kellnerinnen ist. Und dass es sich lohnt für die Erhaltung unserer demokratischen Grundwerte auf die Straße zu gehen, sagt hoffnungsfroh

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