Maislabyrinth und Verkehr

Das Maislabyrinth war auch Thema in der letzten Gemeindevertretersitzung. Andreas Müller (Grüne) monierte, dass am ersten Augustsonntag ein Reisebus die Feldwege befahren habe, um Personen vom Parkplatz Liederbachhalle zum Maislabyrinth und wieder zurückzubringen.

„Muss das sein?“, fragte er in die Runde. „Können die Besucher nicht von der Bahnstraße dahin laufen?“

Doch das war nicht das einzige, was den Grünen störte. Angesichts des aktuellen Wassermangels beschwerte er sich auch über die Wasserverschwendung durch eine Sprinkleranlage auf dem – zum damaligen Zeitpunkt nicht benutzten – Parkplatz des Maislabyrinths. „Wer hat denn gestattet, aus dem Hydranten Wasser zu entnehmen?“, lautete seine Frage. Auch die Kosten für den Einsatz der Ordnungspolizei an den Maislabyrinth-Wochenenden wurden hinterfragt. Ob die wohl der Betreiber trage?

Bürgermeisterin Eva Söllner antwortete, dass man nach dem Park-Chaos vom ersten Jahr sich mit dem Betreiber nun auf einen Shuttle Service geeinigt habe. Sonntags stellten Aldi und Rewe ihre Parkplätze zur Verfügung, samstags die Liederbachhalle. Besser ein geregeltes Parken und ein Shuttle Bus als ungehemmtes Wildparken wie im ersten Jahr.

Die Wasserentnahme aus dem Hydranten sei genehmigt worden, das Wasser werde abgerechnet.

Es werde aber dennoch nach einer anderen Lösung gesucht. Der Einsatz der Ordnungspolizei werde grundsätzlich nie von Privatpersonen gezahlt, sondern immer von der Gemeinde getragen.

Die Veranstaltung sei gut für die Gemeinde und rechtfertige daher auch den Einsatz der Ordnungspolizei.

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