Oberursel (ow). Der Stadtwald ist nicht nur ein wertvoller Erholungsraum für die Bürger, sondern auch für die regionale Trinkwasserversorgung von großer Bedeutung. In den vergangenen Jahren hat er jedoch stark unter anhaltender Trockenheit und massivem Borkenkäferbefall gelitten. Vor allem Nadelbäume waren betroffen und sind auf großen Flächen abgestorben.
Um dem Wald eine gesunde Zukunft zu geben, engagieren sich die Stadtwerke und der städtische Eigenbetrieb Bau & Service (BSO) seit 2021 gemeinsam für dessen Aufforstung. Im Rahmen der Projektwochen „Lebenswertes Oberursel“ wurden in den vergangenen Jahren tausende heimische Bäume von freiwilligen Helferinnen und Helfern gepflanzt.
Auch in diesem Jahr sind wieder alle tatkräftigen Helfer eingeladen, am Samstag, 1. November, beim großen öffentlichen Baumpflanztag des BSO und der Stadtwerke Oberursel von circa 9 bis 15 Uhr mit anzupacken. Auch Antje Runge, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Oberurseler Stadtwerke, ist bei der Aufforstung dabei. Unter fachkundiger Anleitung des BSO-Forstteams werden viele verschiedene standortgerechte, zum größten Teil heimische Baumarten gepflanzt, die langfristig für einen klimastabilen Mischwald sorgen sollen. „Im Oberurseler Forst werden die Aufforstungsrisiken minimiert, indem die Försterei auf verschiedene Baumarten setzt, da noch unsicher ist, wie einzelne Arten mit dem Klimawandel zurechtkommen“, so BSO-Betriebsleiter Michael Maag. „Der Stadtwald ist darüber hinaus ein zentraler Teil unserer Trinkwasserversorgung. Jeder neu gepflanzte Baum unterstützt nicht nur das Klima, sondern trägt auch dazu bei, unsere wichtigste Ressource zu schützen“, ergänzt Julia Antoni, Geschäftsführerin der Stadtwerke Oberursel.