Oberursel (ow). Die Klimaliste Oberursel fordert, dass das Bebauungsplanverfahren 266, das ursprünglich für den VDE-Campus vorgesehen war, zurückgenommen und Teil des Gebiets der TSGO zur schonenden Bebauung und nachhaltigen Nutzung angeboten wird. Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass der VDE in Oberursel keinen Campus bauen will. Die Klimaliste Oberursel fordert nun die Parteien und die Verwaltung dazu auf, den aufwändigen, und auf den VDE zugeschnittenen Plan nicht mehr zu verfolgen. Sehr viel Arbeit der Abteilung Stadtplanung und zusätzliche Kosten für Gutachten blieben nun zu Lasten des städtischen Haushaltes hängen. „Das Luftschloss Campus VDE müssen nun die Oberurseler Bürger zahlen“, heißt es in der Pressemitteilung. Das Projekt VDE, das von allen anderen Parteien für gutgeheißen wurde, würde nun mit einem „deutlichen Minus“ an der Stadt Oberursel hängen bleiben. Die Klimaliste habe 2024 sowohl gegen die Aufstellung des Bebauungsplans 266 „Südliche Riedwiese“ als auch gegen die Änderung des Regionalen Flächennutzungsplan zum Zwecke der Bebauung durch den VDE gestimmt. Das „überdimensionierte Projekt“ hätte eine Reihe von nicht ausgleichbaren Umweltauswirkungen mit sich gebracht, die in ihrer Funktionalität nicht ausgleichbar seien wie Bodenverluste, Verlust von Grundwasserneubildung, hochwertiger landwirtschaftlicher Flächen, von Grünland als Natur und Lebensraum sowie Verlust des Bodens als CO2- Senke. Deshalb fordert die Klimaliste Stadt und Stadtverordneten dazu auf, das Projekt Gewerbegebiet „Südliche Riedwiese“ aufzugeben und die Fläche der nachhaltigen Bewirtschaftung durch die Landwirtschaft zurückzugeben. Ein Teil können entsprechend „der sehr alten Verpflichtung der Stadt gegenüber dem TSGO“ diesem übereignet werden, heißt es in der Pressemitteilung.