Klimaschutz: pragmatisch, sozial gerecht und finanzierbar

Oberursel (ow). „Wir machen uns für einen Klimakurs stark, der Oberursel messbar voranbringt: Mit klaren Zielen, transparenter Umsetzung und Lösungen, die im Alltag funktionieren. Klimaschutz ist für uns keine Symbolpolitik, sondern Standort- und Lebensqualitäts­politik – für bezahlbare Energie, eine resiliente Stadt und moderne Mobilität“, sagt der Spitzenkandidat der Wählergruppe Wählervereinigung Unabhängige Liste Oberursel/Volt Deutschland (ULO/Volt), Michael Planer.

ULO und Volt setzen sich dafür ein, dass Oberursel die Klimaziele nicht nur verwaltet, sondern erreicht – mit einem kommunalen Maßnahmenplan, klaren Prioritäten und regelmäßiger Überprüfung. Dabei gilt: Ambitioniert, aber umsetzbar und haushaltsverträglich. So ist Klimaneutralität bis 2045 nicht ein abstraktes Versprechen, im Gegenteil: ULO und Volt übersetzen das Ziel in ein konkretes kommunales Zielbild und einen Maßnahmenplan für Wärme, Mobilität, Energie, Stadtentwicklung und Grünflächen. Entscheidend sind regelmäßige Evaluierung, klare Prioritäten und eine Umsetzung, die wirkt, ohne den Haushalt zu überfordern.

„Die im Klimaschutzgesetz festgeschriebenen Schwellenwerte von 65 Prozent weniger Treibhausgase bis 2030 und 88 Prozent bis 2040 (jeweils gegenüber 1990) sind für uns nur das Mindestziel. Das bedeutet aber für uns keineswegs Klimaschutz „mit der Brechstange“. Tempo entsteht nur mit der Stadtgesellschaft. Deshalb gehören Information, Beratung und Klimabildung für ein erfolgreiches Gelingen für uns als ULO/Volt untrennbar zusammen. Wir setzen uns dafür ein, Unterstützungsangebote für Bürger und Gewerbe – gemeinsam mit den Stadtwerken, Energieberatungen, Bildungs- und Forschungspartnern sowie Nachbarkommunen zu stärken. Klimabildung möchte wir stärker in Schulen, Vereinen und der Erwachsenenbildung verankern – mit praxisnahen Projekten und Beteiligungsformaten, die Akzeptanz schaffen und langfristig wirken“, sagt der klimapolitische Sprecher von ULO und Volt, Thomas Fiehler.

Klimaschutz muss sich aus Sicht von ULO und Volt außerdem in Entscheidungen wiederfinden, ohne die Stadt in Bürokratie zu ersticken. Klima-Checks sollen Orientierung geben und die Qualität von Entscheidungen erhöhen, nicht neue Hürden schaffen.

Beim Ausbau erneuerbarer Energien – insbesondere Photovoltaik – setzen ULO und Volt auf deutlich mehr Tempo. Die größten Hebel sehen ULO und Volt in der konsequenten Nutzung und Vermarktung öffentlicher Dächer und Fassaden für Photovoltaik und die Vereinfachung von Genehmigungen. Grundlage ist für ULO und Volt ein klarer Umsetzungsplan mit messbaren Etappenzielen und jährlicher, öffentlicher Fortschrittskontrolle.

Regenwasser steht für ULO und Volt als Ressource: Versickerung integrieren, Rückhalt, Entsiegelung und kluge Regenwassernutzung systematisch in Planung, Bau und Sanierung nutzen, Kanäle entlasten und Quartiere widerstandsfähiger machen. Ergänzend bauen möchten ULO und Volt grün-blaue Infrastruktur ausbauen: Mehr Schatten, mehr Bäume, mehr begrünte Flächen, Retentionsräume und Maßnahmen gegen Hitzeinseln – für eine höhere Lebensqualität und ein resilienteres Oberursel.

Neben Klimaschutz ist für ULO und Volt auch die Anpassung an die Folgen des Klimaschutzes zentral. „Damit die Innenstadt im Sommer nicht überhitzt, müssen wir vorbeugen. Fassadenbegrünung, mehr Innenstadtbäume und die Schaffung von Schattenbereichen sind nur einige der Möglichkeiten, um mehr Klimaresilienz zu schaffen!“, erläutert Tobias Raum, Volt-Spitzenkandidat für den Kreistag.

„Wir machen uns dafür stark, Mobilität so zu gestalten, dass der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf den ÖPNV leicht wird – mit einem Angebot, das verbindet statt gegeneinander ausspielt. Wir möchten dafür auch On-Demand-Angebote stärken, Rad- und Fußwege sicherer machen und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt jährliche 10 % der oberirdischen Parkflächen zu Pocket Parks umwandeln. Neue Autotrassen sind für uns keine Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft. Den geplanten Durchstich der Nassauer Str. lehnen wir strikt ab. Stattdessen setzen wir auf intelligente Verkehrssteuerung und Maßnahmen, die Klima, Stadtbild und Finanzen gleichermaßen schützen – und damit unser Verkehrsleitbild stärken“, sagt der ULO-Vorsitzende Adrian Fritsch.

Weiterführende Informationen und Fragen an die ULO beantworten ULO-Vorsitzender Adrian Fritsch unter Telefon 0176-43885519 oder per Mail an Adrian.Fritsch[at]ul-oberursel[dot]de und ULO-Faktionsvorsitzender Michael Planer unter Telefon 0160-97207906 oder per Mail an Michael.Planer[at]ul-oberursel[dot]de.



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