Bürgermeisterin Antje Runge tauscht sich mit der koreanischen Generalkonsulin aus und besucht die EUKO Consulting GmbH
Oberursel (ow). Die Stadt Oberursel setzt ihren erfolgreichen Dialog mit koreanischen Partnern und Unternehmen fort. Bürgermeisterin Antje Runge traf sich in der ersten Juniwoche mit der Generalkonsulin der Republik Korea in Frankfurt am Main, Eunjeong Kim, um die guten Beziehungen zwischen Oberursel und Südkorea weiter zu vertiefen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die deutsch-koreanischen Wirtschaftsbeziehungen sowie die Vorbereitungen für das Business-Frühstück und den deutsch-koreanischen Altstadtmarkt „Orschel meets Korea“, die im September in Oberursel stattfinden werden.
Generalkonsulin Eunjeong Kim leitet das südkoreanische Generalkonsulat in Frankfurt am Main und ist unter anderem für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Korea zuständig. Der regelmäßige Austausch unterstreicht die enge Verbindung Oberursels mit koreanischen Institutionen und Unternehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt der internationalen Zusammenarbeit ist die in Oberursel ansässige EUKO Consulting GmbH. Bürgermeisterin Antje Runge informierte sich bei einem Unternehmensbesuch über die aktuelle Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Unternehmensgruppe. Begleitet wurde sie von Anna Latsch, Geschäftsbereichsleiterin Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und Kommunikation der Stadt Oberursel. Auf Unternehmensseite begrüßten Byungjoo An, Geschäftsführer der EUKO Unternehmensgruppe, Mooyul An, Direktor der EUKO Consulting Group, sowie Hyun Jo An, Geschäftsführerin der EUKO FnB, die Gäste.
Die EUKO Group feierte im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Das Unternehmen ist auf Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung sowie die Begleitung insbesondere koreanischer Unternehmen beim Markteintritt in Deutschland spezialisiert. Heute bietet die Unternehmensgruppe ein umfassendes Portfolio an und betreut zahlreiche internationale Unternehmen.
Seit dem Jahr 2015 ist die EUKO Group mit einem eigenen Gebäude im Gewerbegebiet „An den Drei Hasen“ in Oberursel vertreten. Dort stehen auch Büroflächen für neu gegründete Unternehmen zur Verfügung. Zur Unternehmensgruppe gehört zudem die EUKO FnB, die seit 2019 das koreanische Franchise-Konzept „bbq.chicken“ in Deutschland etabliert und bereits mehrere Restaurants betreibt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Entwicklungen der EUKO Consulting GmbH, die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberursel sowie die Bedeutung internationaler Unternehmen für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Die Stadtverwaltung informierte über ihre internationale Ausrichtung und die Perspektiven für künftige Ansiedlungen. Dabei wurden insbesondere die Städtefreundschaft mit Ulsan Nam-gu in Südkorea sowie das gewachsene Netzwerk zu koreanischen Unternehmen hervorgehoben. Oberursel bietet internationalen Firmen attraktive Standortbedingungen und eine leistungsfähige Infrastruktur.
Darüber hinaus tauschten sich die Gesprächspartner über mögliche Kooperationen in Unternehmensnetzwerken, gemeinsame Veranstaltungen sowie Unterstützungsangebote der städtischen Wirtschaftsförderung aus.
Bürgermeisterin Antje Runge betonte die Bedeutung des Dialogs mit international vernetzten Unternehmen: „Unternehmen wie die EUKO Group sind wichtige Brückenbauer zwischen Oberursel und internationalen Märkten. Der enge Austausch hilft uns, die Bedürfnisse global agierender Unternehmen besser zu verstehen und unseren Standort gezielt weiterzuentwickeln. Insbesondere die Verbindungen nach Südkorea bieten großes Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung Oberursels. Zudem berät die EUKO Consulting GmbH koreanische Unternehmen, die bereits vor Ort sind oder sich in Oberursel ansiedeln möchten. Es ist für die Stadt Oberursel sehr wertvoll, eine solche Expertise und Unterstützung zu haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“
Mit dem Austausch mit der Generalkonsulin und dem Besuch bei der EUKO Group setzt die Stadt Oberursel ihre Aktivitäten zur Förderung internationaler Wirtschaftsbeziehungen konsequent fort und stärkt zugleich ihre Position als attraktiver Standort für international tätige Unternehmen.
