Stärkere Beteiligung der Elternvertretung – Rederecht

Oberursel (ow). Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) haben einen gemeinsamen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der die Beteiligung der Elternvertretung in Oberursel weiter stärken soll. Ziel ist es, dem Stadtelternbeirat für die Kindertagesstätten ein Rederecht im Sozial-, Bildungs- und Kulturausschuss in seiner Satzung einzuräumen.

Hintergrund und Ziel des Antrags

Der Stadtelternbeirat vertritt die Interessen der Eltern und Familien im Bereich der Kindertagesbetreuung und ist ein zentraler Ansprechpartner für alle Belange rund um die Kitas und Horte in Oberursel. Bisher fehlt ihm jedoch die Möglichkeit, sich direkt in den relevanten politischen Gremien Gehör zu verschaffen. Durch die geplanten Satzungsänderungen soll dies geändert werden: Der Magistrat wird beauftragt, die „Satzung zur Bildung eines Stadtelternbeirates für die Kindertagesstätten in Oberursel“ entsprechend zu überarbeiten. Die Satzungsänderung soll der Stadtverordnetenversammlung in der ersten Sitzung nach der Sommerpause 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt werden und der Stadtelternbeirat wird bei der Überarbeitung der Satzung aktiv beteiligt.

Begründung: Mehr Transparenz und Austausch

„Die Elternvertretung leistet wichtige Arbeit für die Familien in unserer Stadt. Mit einem Rederecht im Ausschuss können ihre Anliegen und Expertisen frühzeitig in politische Entscheidungen einfließen“, so Sven Mathes, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Steffen Veiga Gennert, OBG, ergänzt: „Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Elternschaft zu verbessern und mehr Transparenz zu schaffen.“ Susanne Herz, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, betont: „Eltern wissen am besten, was ihre Kinder und die Kitas brauchen. Ihr Rederecht stärkt die demokratische Teilhabe und sorgt für bessere Lösungen im Sinne aller Beteiligten.“



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