DRK Kreisverband unterwegs auf Fördermitglieder-Suche

„Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung an der Werbeaktion und dass viele Menschen erkennen, wie wichtig es ist, dass sich Menschen ehrenamtlich für andere engagieren. „Das Ehrenamt stellt eine der wichtigsten aktiven Ressourcen im Bevölkerungsschutz dar, das gilt es in den vielen anstehenden Gesprächen klar zu machen“, wünschte Kreisvorsitzender Banzer (Dritter von links) dem Werberteam größtmöglichen Erfolg, bevor er sie mit einem aufmunternden „Auf geht’s!“ an die Arbeit schickte. Foto: privat

Hochtaunus (kb) – Voraussichtlich bis Mitte September sind aktuell montags bis samstags von 11 bis 21 Uhr im Auftrag des DRK Kreisverband Hochtaunus e.V. Werberteams in Kronberg, Oberhöchstadt, Steinbach, Oberursel, Usingen, Weilrod und Schmitten unterwegs, um gezielt Fördermitglieder an ihrer Haustür zu aquirieren.

Wichtig ist dem Kreisverband, dass die Bevölkerung die Werber eindeutig erkennen kann. Die Werber tragen blaue DRK-Poloshirts, sie führen einen von DRK-Kreisgeschäftsführer Axel Bangert unterzeichneten Ausweis mit sich, den sie jederzeit auf Verlangen vorzeigen können. Die Daten nehmen sie gesichert über ein Tablet auf, Bargeldspenden werden nicht angenommen. Selbstverständlich zeigen die Werber ihre Legitimation auf Anfrage gerne vor.

Im DRK Kreisverband Hochtaunus spenden 800 Ehrenamtliche täglich ihre Zeit und Kraft, um anderen Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Um diese Arbeit finanzieren und die ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihre vielfältigen Aufgaben qualifizieren und schulen zu können, ist das DRK Hochtaunus auf Spenden, insbesondere aber auch die finanzielle Unterstützung, die die Fördermitglieder durch ihren Beitrag leisten, angewiesen.

Vertrauen gegen Transparenz

„Wir möchten, dass die Menschen uns als DRK wieder stärker wahrnehmen und uns vertrauen, deshalb ist uns größtmögliche Transparenz bei dieser Werbemaßnahme besonders wichtig“, sagte Bangert bei der Vorstellung der Aktion in der Station des DRK Ortsverbandes in Kronberg. Auch Kreisvorsitzender Jürgen Banzer betonte die absolute Seriosität der Werbeaktion und die Vertrauenswürdigkeit der Werber, die im Übrigen auch keine Geldspenden annehmen. Natürlich brauche das DRK auch Unterstützung aus der Bevölkerung durch Spenden, um seine vielfältigen Aufgaben erfüllen zum können. Besonders nachhaltig sei diese Unterstützung aber, wenn noch sehr viel mehr Menschen sich für eine Fördermitgliedschaft entscheiden. „Unsere Mitglieder sind unsere Basis, unser Rückgrat. Nur mit ihren regelmäßigen Beiträgen kann es uns gelingen, die Arbeit im Katastrophenschutz und im Kriseninterventionsdienst, aber auch die vielfältigen Betreuungsleistungen für ältere und behinderte Menschen sowie die familienübergreifenden Angebote auf Dauer aufrecht zu erhalten. Wir brauchen Sie um helfen zu können“, appellierte Banzer.

Vorteile

Der Kreisvorsitzende wies zugleich auf die Vorteile hin, die Fördermitglieder des DRK in Anspruch nehmen können: „Wenn ein Fördermitglied, dessen Ehepartner oder noch kindergeld-berechtigte Kinder im Ausland in eine medizinische Notlage geraten, holen wir sie zurück. Auch beim Hausnotrufsystem gewährt das DRK bei einem Jahresbeitrag ab 60 Euro einen Nachlass auf die monatlichen Kosten.“

Kreisgeschäftsführer Bangert unterstrich die enorme Bandbreite der vom DRK geleisteten Arbeit. Zahlreiche Leistungen des DRK seien ausschließlich über Spenden zu finanzieren, etwa die Arbeit des Kriseninterventionsdienstes, der seit über 22 Jahren in ständiger Rufbereitschaft ehrenamtlich psychosoziale Notfallversorgung bei Angehörigen und Unfallopfern oder plötzlich Verstorbenen leiste. Der Sanitätsdienst der zehn Bereitschaften des DRK Kreisverbandes Hochtaunus e.V. sowie der Bergwacht besetze außerdem jährlich mit professionell ausgebildeten Ersthelfern etwa 450 Sanitätsdienste bei kulturellen und sportlichen Großevents und leitet, wenn nötig, lebensrettende Sofortmaßnahmen ein, sagte Bangert. Auch in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit kümmere sich das DRK mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern um Menschen jeden Alters, jeder Nationalität und jeder Religion, die warum auch immer auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.

Ehrenamt: Ressource

„Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung an der Werbeaktion und dass viele Menschen erkennen, wie wichtig es ist, dass sich Menschen ehrenamtlich für andere engagieren. „Das Ehrenamt stellt eine der wichtigsten aktiven Ressourcen im Bevölkerungsschutz dar, das gilt es in den vielen anstehenden Gesprächen klar zu machen“, wünschte Banzer dem Werberteam größtmöglichen Erfolg, bevor er sie mit einem aufmunternden „Auf geht’s!“ an die Arbeit schickte.



X