Im Eimer spitzen die ersten Blättchen

Schwalbach (MS). „SZchen“ ist da – und das gleich zweifach. Zwei Wochen nach dem Start des Schwalbacher Kartoffelwettbewerbs zeigt sich das erste Grün im Eimer der Schwalbacher Zeitung. Wie berichtet soll „SZchen“ in diesem Jahr mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) den Sieg erringen. Und bisher verläuft alles genau nach dem Plan, den „ChatGTP“ für die „Linda“-Saatkartoffel im Eimer erstellt hat.

Der Tipp, nur zwei Triebe stehen zu lassen, hat funktioniert. Am vergangenen Freitag spitzte der erste Trieb aus der Erde. Am Montag folgte der zweite, der sich genau am anderen Ende der Ursprungskartoffel befand. Wichtig für das erste Etappenziel war auch die Gießdisziplin. Jeden zweiten Tag gab es ganz nach KI-Anweisung aus dem Messbecher 200 bis 300 Milliliter Wasser, je nachdem, wie trocken die Oberfläche ist.

Seit Montag wird die tägliche Wassermenge auf 300 bis 500 Milliliter erhöht. Als nächstes kommt auch noch eine dünne Mulchschicht aus Grasschnitt in den Eimer, damit die Oberfläche nicht austrocknet.

Nächster Düngetermin ist am Samstag. Und wenn die beiden Pflänzchen bis dahin eine Größe von 15 Zentimetern geschafft haben, beginnt auf Befehl des Chatbots das Anhäufeln. Fortsetzung folgt.

Zwei Triebe haben sich aus der Saatkartoffel der Sorte „Linda“ gebildet. Ab sofort will „ChatGTP“ die Gießmenge erhöhen.Foto: Schlosser



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