Schwalbach (sz) – Die Initiative „Ukraine Solidarität“ bittet weiter um Spenden für die Unterstützung von Menschen in der Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffs im Jahr 2022 sind nach Angaben der Organisatoren insgesamt 73.964,51 Euro ausgezahlt worden. Unterstützt wird die Aktion von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus-Kreis (CJZ), die ihren Sitz in Schwalbach hat.
Anlass für den erneuten Spendenaufruf ist ein Dankesbrief aus der westukrainischen Stadt Uschhorod. Neben anderen Projekten wird auch eine Hilfsorganisation aus der Stadt nahe der polnischen Grenze aus dem Main-Taunus-Kreis unterstützt. In dem Dankschreiben wird berichtet, dass mit den Spenden unter anderem 150 Lebensmittelpakete an ältere Binnenflüchtlinge verteilt worden sind. Außerdem sei ein aus Dnipro evakuiertes Kinderheim mit Putz- und Reinigungsmitteln versorgt worden. Neu sei zudem eine Aktion, bei der Binnenflüchtlinge ab 70 Jahren kleine Geburtstagsgeschenke erhalten.
„Für viele Familien bedeutet diese Hilfe weit mehr als nur Lebensmittel. Sie schenkt ihnen Sicherheit, Hoffnung und das Gefühl, in einer schwierigen Zeit nicht allein zu sein“, heißt es in dem Schreiben. Günter Pabst und Hartmut Bäumer – zwei der Organisatoren der „Ukraine Solidarität“ – danken allen bisherigen Spenderinnen und Spendern und bitten um weitere Unterstützung. Spenden sind auf das Konto der CJZ mit der IBAN DE67 5125 0000 0049 0055 63 möglich, Verwendungszweck „Ukraine Solidarität“.
