Rechnen mit Spinnen und Heuschrecken

Schwalbach (sz). Unmittelbar vor den Sommerferien wurden in einer kleinen Feierstunde die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 19. Mathematikgrundschulwettbewerbs „EinSteinchen“ an der Albert-Einstein-Schule (AES) geehrt. Der Wettbewerb wird gemeinsam mit den Grundschulen aus der Umgebung des Schwalbacher Gymnasiums durchgeführt. In diesem Schuljahr waren nur drei Grundschulen beteiligt, da die frühen Sommerferien und viele andere Frühjahrstermine den Schulen nur wenig Spielraum ließen. So beteiligten sich diesmal die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Otfried-Preußler-Schule und der Altenhainer Schule aus Bad Soden sowie der Geschwister-Scholl-Schule aus Schwalbach.

Nachdem die erste Runde des zweistufigen Wettbewerbs Ende April an den Grundschulen stattfand, wurden die Besten aller drei Schulen am 3. Juni zur Endrunde an die AES eingeladen. 25 aufgeregte Mädchen und Jungen knobelten dann an sieben Aufgaben aus verschiedenen mathematischen Bereichen. Dabei galt es genau zu lesen, das Problem zu verstehen und Lösungen auch durch Probieren und logisches Denken zu finden. Die Besten konnten ihren Lösungsweg auch gut darstellen, so dass andere die Lösung hätten nachvollziehen können. Dabei ging fast jeder und jede mit dem Gefühl nach Hause, einige Aufgaben sicher gelöst zu haben, aber das ein oder andere Problem noch nicht „geknackt“ zu haben.

„Das ist immer eine besondere Erfahrung für die Teilnehmenden, aber total normal und in Ordnung“, berichtet Grit Richter, Mathematik-Fachbereichsleiterin der AES und Mitorganisatorin des Wettbewerbs. Auch aus diesem Grund werden alle Kinder, die sich als Schulbeste für die Endrunde qualifiziert haben, zur Siegerehrung eingeladen. Dabei wurde dann auch von den Kindern selbst aufgelöst, wie viele Spinnen und Heuschrecken im Terrarium saßen, in dem man 18 Köpfe und 122 Beine gezählt hatte. Bei fröhlicher Stimmung erhielten alle Teilnehmerurkunden und ein kleine Erinnerungspräsente.

Spannend war natürlich die Frage, wem es nun gelungen war, die kniffligen Aufgaben am besten zu lösen. Über den ersten Platz durfte sich in diesem Jahr Julian Guo freuen. Zum zweiten Platz wurde Luka Slepcevic und zum dritten Platz Lilli Süsselbeck gratuliert. Die Besten wurden mit kleinen Preisen ausgezeichnet.

Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen „Einsteinchen“-Wettbewerbs wurden kurz vor den Sommerferien an der AES ausgezeichnet. Foto: AES



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