Brand im Industriegebiet

Mit einem Radlader werden eventuelle Glutnester gesucht.Foto:Feuerwehr Steinbach

Steinbach (stw). Die Steinbacher Feuerwehr wurde am Samstag, 30. Mai, um 20 Uhr zu einem größeren Brand in das Industriegebiet alarmiert.

Da zu diesem Zeitpunkt der reguläre Übungsdienst begonnen hätte, waren bereits eine Vielzahl der Einsatzkräften an der Wache und konnten umgehend ausrücken. Bereits während der Anfahrt war eine riesige schwarze Rauchsäule über dem Industriegebiet zu erkennen, weshalb zusätzlich eine Drehleiter der Nachbarwehr alarmiert wurde.

Vor Ort brannte es im Freien auf einem Firmengelände in der Industriestraße. Bei der Ankunft hatte das Feuer auf größere Mengen Holzpaletten, einen Bauwagen, gelagerte Elektrogeräte und angrenzende Vegetation sowie Bäume übergegriffen.

Mehrere Trupps im Einsatz

Der Brand musste von mehreren Trupps unter Atemschutz bekämpft werden. Nachdem das Feuer eingedämmt war, zogen die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Überreste mit einem Radlader auseinander, um die letzten Glutnester zu finden und zu löschen. Zudem wurde ein Schaumrohr eingesetzt. Hierbei wird durch den Entzug von Sauerstoff ein erneutes Aufflammen verhindert und das Feuer sozusagen erstickt.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr auch ein Rettungswagen und Streifen der Polizei mit insgesamt 70 Einsatzkräften. Für die Dauer des Einsatzes musste die Industriestraße gesperrt werden.

Nach Beendigung der Löscharbeiten sind die Gerätschaften gereinigt und die Fahrzeuge an der Wache wieder einsatzbereit gemacht worden. Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte um 20.02 Uhr. Das Einsatzende zog sich dann bis 23.12 Uhr

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