Steinbach (stw). Sich in der eigenen Stadt sicher zu fühlen, ist ein Grundbedürfnis. Für die SPD Steinbach ist deshalb klar: Ordnung und Sicherheit müssen in der Kommunalpolitik höchste Priorität haben.
„Wir haben den klaren Anspruch, dass sich jeder Bürger in unserer Stadt in den Abend- und Nachtstunden auch subjektiv sicher fühlen kann“, betont Moritz Kletzka von der SPD.
Bei einem gemeinsamen abendlichen Rundgang durch Steinbach haben Kletzka sowie die parteiunabhängigen Kandidaten Sabine Kalla und Ruben Leinberger mit Bürgerinnen und Bürgern über konkrete Probleme gesprochen. Ein Thema war die Beleuchtung im Stadtgebiet. Besonders am Freien Platz seien seit Wochen ganze Straßen dunkel – für die SPD ein unhaltbarer Zustand. Eine gute Ausleuchtung öffentlicher Räume sei eine grundlegende Voraussetzung für Sicherheit.
Auch das Bahnhofsareal und der Stadtweiher wurden in den vergangenen Monaten häufig angesprochen. Viele Bürgerinnen und Bürger berichteten, dass sie sich dort in den Abendstunden unsicher fühlen. Die SPD möchte deshalb eine mögliche Kameraüberwachung in eingeschränkten Bereichen prüfen und zusätzlich auf fußläufige Streifen der Stadtpolizei in den Abendstunden setzen – bei Bedarf auch gemeinsam mit der Landespolizei.
„Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben das Recht darauf, dass wir alles daransetzen, geltendes Recht durchzusetzen“, so Kletzka.
Ruben Leinberger machte zudem auf wiederholten Vandalismus am Bahnhof aufmerksam: „Der Vandalismus am Bahnhof ist ein echtes Problem. Mehrfach wurde der Service-Point für Fahrradreparaturen beschädigt, Fahrradsättel gestohlen oder Luft aus Reifen gelassen. Das darf kein Dauerzustand sein.“
Neben Sicherheit setzt die SPD auch auf Prävention. Geplant ist die Schaffung einer Vollzeitstelle für Kinder- und Jugendarbeit, um junge Menschen stärker zu begleiten und ihnen Perspektiven zu geben. Ergänzt werden soll dies durch ein Mentorenprogramm auf dem Weg ins Berufsleben.
Für Sabine Kalla ist klar: „Eine starke, präventive Jugendarbeit ist ein Schlüsselfaktor. Wenn junge Menschen Perspektiven und Unterstützung bekommen, stärkt das unsere ganze Stadt.“