SPD-Fraktion konstituiert

Die neue SPD-Fraktion inklusive der ersten Nachrücker im Sitzungszimmer des RathausesFoto: SPD Steinbach

Steinbach (stw). Die SPD-Fraktion in Steinbach hat sich zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengefunden und stellt die personellen Weichen für die kommende Legislaturperiode. Nach der Kommunalwahl, bei der die SPD 23,5 Prozent der Stimmen erzielte, startet die Fraktion geschlossen in die neue Wahlperiode.

Der Einladung des SPD-Vorsitzenden Moritz Kletzka folgten sowohl die gewählten Fraktionsmitglieder als auch deren Nachrückerinnen und Nachrücker. In der Sitzung wurde der 33-jährige Kletzka erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Kletzka, verheiratet und zweifacher Familienvater, ist in Steinbach aufgewachsen, seit 17 Jahren kommunalpolitisch aktiv und arbeitet im Innovationsbereich der Verkehrsgesellschaft Frankfurt.

„Ich freue mich über das erneute Vertrauen und meine Wiederwahl zum Fraktionsvorsitzenden. Die Kommunalwahl hat uns ein neues, starkes Team gebracht. Hierfür gilt unser Dank den Steinbacher Wählern. Mit einem der stärksten Ergebnisse im Hochtaunuskreis können wir stolz auf unsere Leistung sein, auch wenn wir unser Wahlziel nicht vollständig erreicht haben. Jetzt richten wir den Blick auf 2031 und wollen mit klarer sozialdemokratischer Politik überzeugen. Für uns gilt dabei: Wir fordern nicht nur frischen Wind, wir fördern ihn auch aktiv und stellen uns dementsprechend personell so auf“, so Kletzka.

Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wählte die Fraktion die ebenfalls in Steinbach aufgewachsene 67-jährige Pia Sauerwald sowie den 37-jährigen Ruben Leinberger, beide neu im Parlament. Sauerwald war im Kindergartenbereich tätig, Leinberger ist Lehrer an einer weiterführenden Schule.

„Als neu gewählte Mitglieder freuen wir uns sehr darüber, von Beginn an so aktiv in die Fraktionsarbeit eingebunden zu werden. Wir nehmen viele Impulse aus dem Wahlkampf mit und wollen diese nun konkret einbringen“, erklären Sauerwald und Leinberger.

Der SPD-Fraktion gehören außerdem Barbara Köhler, Hannah Listing, Andrea Rahlwes und Jürgen Galinski an. Knapp 60 Prozent der Fraktion sind Frauen. Für den Magistrat wurden Jürgen Euler und Dr. Klaus Weinberg einstimmig nominiert – ein klares Bekenntnis zur Kontinuität. Beide sind bereits seit 2021 gemeinsam im Magistrat aktiv.

Inhaltlich positioniert sich die SPD klar: Sie wird die Arbeit der neuen Koalition konstruktiv begleiten und zugleich kritisch hinterfragen. „Wir stehen für eine sachorientierte Oppositionsarbeit. Sinnvolle Vorschläge unterstützen wir, Missstände benennen wir klar. Unser Anspruch ist es, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger konsequent zu vertreten“, betont Kletzka. Mit einem starken Team und klarer Haltung sieht sich die SPD-Fraktion gut aufgestellt für die kommenden Jahre.

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