Vorsicht vor Eichenprozessionsspinnern

Steinbach (stw). Die Stadt Steinbach bittet alle Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit beim Aufenthalt in der Nähe von Eichenbäumen. Derzeit ist wieder mit dem Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu rechnen – einer Raupenart, deren Brennhaare bei Menschen gesundheitliche Beschwerden auslösen können.

Sollte ein Befall an städtischen Eichen festgestellt werden, ist unbedingt Abstand zu halten und umgehend die Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnungsamt zu informieren. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden gut getarnte Nester an den Ästen und Stämmen von Eichenbäumen. Die darin enthaltenen feinen Brennhaare enthalten ein Nesselgift, das bei Hautkontakt oder beim Einatmen zu Reizungen führen kann.

Mögliche gesundheitliche Reaktionen sind Hautausschläge mit starkem Juckreiz, Reizungen der Augen und Atemwege sowie in seltenen Fällen allergische Reaktionen, insbesondere bei Personen, die bereits Kontakt mit den Brennhaaren hatten.

Die Gefahr besteht vor allem dann, wenn Raupen oder Nester direkt berührt oder mechanisch beschädigt werden – etwa durch Mähen am Stammfuß oder beim Abflammen der Gespinste. Es ist jedoch in der Regel unbedenklich, sich unter einem befallenen Baum aufzuhalten, solange kein direkter Kontakt erfolgt.

Es kann zur Verwechslung mit der sogenannten Gespinstmotte kommen. Deren Raupen sind unbehaart und überziehen ganze Sträucher mit silbrigen Gespinsten. Von ihnen geht keine gesundheitliche Gefahr aus.

Die Stadt Steinbach bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit, umsichtiges Verhalten und Meldung verdächtiger Beobachtungen an die Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnungsamt, Herrn Sven Mathes, Telefon 06171-700094, E-Mail sven.mathes[at]stadt-steinbach[dot]de.



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