Echte Cowboys zelten auch bei 10 Grad

Klaus Röschlau, Ingrid Heinert, Cornelia Abshagen, Joe Graf, die sechsjährige Valentina – sicher gehalten vom Vorsitzenden Thomas Müller und Herbert Biemüller (von links) sind Wild-West-Fans und zeigten am Tag der offenen Tür das Leben in der Prärie. Foto: gs

Sulzbach (gs). Der Country- und Western-Club hatte Mitte Mai zum Tag der offenen Tür eingeladen und sich viel Mühe geben, den Besucherinnen und Besuchern das Leben im sogenannten „Wilden Westen“ möglichst authentisch zu vermitteln.

Dazu wurde auf dem Vereingelände „Am Gänssteg“ wieder ein Zeltlager aufgebaut: ein Militärzelt aus den Nord- und Südstaaten, ein Tipi als Wohnzelt der Ur-Einwohner und ein Einmastzelt, das als Funktionszelt benutzt wurde. Fünf wetterfeste der rund 20 Mitglieder trotzten auch der Kälte und dem Regen und übernachteten an dem verlängerten Himmelfahrt-Wochenende auf dem Vereinsgelände.

Beim „Tag der offenen Tür“ spielte das Wetter aber mit. Rund 60 alte und junge Gäste feierten mit den Cowboys und Indianern und ließen sich über die Funktionen der Zelte aufklären. Der Besucherstrom war so groß, dass noch Getränke, Steaks und Würste nachgekauft werden mussten.

Seit Jahren wird der Verein vom Thomas Müller geführt, der in Zusammenarbeit mit der Schwalbacher „Interessengemeinschaft Country-Kultur“ die Tradition der Cowboys und Indiander pflegt und regelmäßig ein Stück des Wilden Westens in Sulzbach präsentiert. Dazu gehören auch die regelmäßigen Treffen dienstags ab 19 Uhr auf dem Vereinsgelände und jeden zweiten Montag im Monat ab 18 Uhr die Schulung im Line-Dance. „Wir sind damit sogar bei der Aktion Flashmop in Königstein und Kronberg aufgetreten“, berichtet Vereinschef Thomas Müller.



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