Kronberg (red) – Zoologische Gärten wie auch der Opel-Zoo stehen für Artenschutz und den Erhalt der Biodiversität. Die nächste Öffentliche Führung zeigt den „Einfluss des Klimawandels“ am Beispiel von Tierarten, die im Opel-Zoo gehalten werden.
Tiere, wie beispielsweise der Eisfuchs, der wie kaum ein anderes Säugetier an das harte Leben in eisiger Kälte angepasst sei, und auch Schnee-Eulen oder Rentiere seien durch die Erderwärmung in ihrem Bestand bedroht.
Aber auch die Artenvielfalt in den wärmeren Regionen der Erde sei bedroht. Vielen Tierarten wie beispielsweise dem Elefanten, der bis zu 200 Kilogramm pflanzliche Nahrung benötigt, werde durch steigende Temperaturen und geringere Niederschläge die Nahrungsgrundlage entzogen. Auch Nahrungsspezialisten wie Giraffen seien in ihrem Bestand bedroht, wenn die Baumsavannen Afrikas aufgrund der Trockenheit nicht mehr bestehen könnten.
Auf der anderen Seite würde es auch Tierarten geben, die bei steigenden Durchschnittstemperaturen bessere Lebensbedingungen vorfinden oder sich (zu Lasten heimischer Arten) in Regionen ausbreiten können, in denen sie zuvor nicht vorgekommen sind. Schon heute würden sich im bisher gemäßigten Klima Mitteleuropas Insekten vermehren, die aus wärmeren Regionen der Erde stammen und nun hier geeignete Lebensgrundlagen finden.
Der „Einfluss des Klimawandels“ auf die Biodiversität ist Thema der nächsten Führung im Opel-Zoo, die am Samstag, 13. September, um 15 Uhr startet. Sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
