Im Main-Taunus-Kreissind Sommerferien Schulbau-Zeit

Peter Wesp (Leiter des Hochbau- und Liegenschaftsamtes), Wolfgang Schmidt (Gruppenleiter Bauunterhaltung), Schuldezernent Axel Fink, Landrat Michael Cyriax, Ralf Müller (Sachgebietsleiter Bauunterhaltung) und Frank Staschok (stellv. Amtsleiter) begutachten den sanierten Bolzplatz der Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim.Fotos: MTK

Main-Taunus (red) – Der Main-Taunus-Kreis nutzt die Ferien, um viele seiner Schulen instand zu halten und zu sanieren. Bei der traditionellen Baustellenrundfahrt informierten sich Landrat Michael Cyriax und Kreisbeigeordneter Axel Fink über die laufenden Projekte an der Friedrich-Ebert-Schule in Schwalbach, der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim und der Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim. „Im Main-Taunus-Kreis steigen die Schülerzahlen stetig, und es ist unser Anspruch, allen gute Bedingungen fürs Lernen und Unterrichten zu bieten“, so Cyriax.

Maßnahmen im Gesamtvolumen von über 4 Mio. Euro werden derzeit an der Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim realisiert, denn wegen steigender Essenszahlen im kommenden Schuljahr reichen die bestehenden Sitzgelegenheiten in der Mensa nicht mehr aus. Auch der Umkleidetrakt der Sporthalle wird umfassend saniert, sowie der bestehende Bolzplatz, der auch außerhalb der Schulzeiten von Hochheims Jugend viel genutzt wird.

Das Dach des Hauptgebäudes der Friedrich-Ebert-Schule in Schwalbach ist altersbedingt in einem schlechten Zustand und undicht, weshalb eine Sanierung dringend erforderlich wurde. Darüber hinaus werden im Hauptgebäude umfangreiche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.

Rund 75 Prozent aller Hattersheimer Grundschüler wählen die Heinrich‐Böll‐Schule als weiterführende Schule. Da die Bevölkerung in Hattersheimwächst, gehen Planungen davon aus, dass die Schule zukünftig mehr Schüler aufnehmen muss. Deshalb wird die Schule derzeit im Rahmen des Investitionsprogramms des Kreises um einen Trakt mit 18 Klassenräumen erweitert. Parallel dazu werden aktuell Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt.

Bausektor und Haushaltslage als Herausforderungen

Die drei besuchten Schulen stehen beispielhaft für ein ganzes Maßnahmenpaket, das derzeit neben den Maßnahmen aus dem Investitionsprogramm an den Schulen des Main-Taunus-Kreises umgesetzt wird. Insgesamt laufen an mehr als 30 Schulen im Kreis unzählige größere und kleinere Baumaßnahmen. Der Fokus liegt hierbei auf Raumschaffung und Bauunterhaltung und Haustechnik. Größere Projekte gibt es zum Beispiel an der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach (Erneuerung Gebäudeleittechnik und Lüftungsgerät), an der Cretzschmarschule in Sulzbach und der Robinsonschule in Hattersheim (jeweils Errichtung einer Containeranlage). Die weiterhin schwierige Lage auf dem Bausektor – Stichwort Handwerkermangel – führt allerdings dazu, dass nicht alle Projekte wie geplant in den Sommerferien abgeschlossen werden können.

Auch die angespannte Haushaltslage und weiterhin steigende Baukosten erschweren die zeitnahe Umsetzung aller geplanten Maßnahmen: „Unsere wachsenden Schülerzahlen haben Neu‐ und Erweiterungsbauten notwendig gemacht. Auch wenn die Haushaltsansätze für Instandhaltung auf den ersten Blick stabil bleiben, muss damit heute mehr Fläche saniert und ertüchtigt werden“, erläutert Cyriax.

„Unser Ziel ist es, mit den Baumaßnahmen den laufenden Schulbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Und für die Schulgemeinschaft ist es motivierend, wenn sie nach den Ferien in ‚neuen‘ Räumlichkeiten wieder durchstartet“, ergänzt Axel Fink.

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