Neue Leitungen im Keltenweg

Nach der Sanierung soll der linke Gehweg deutlich breiter werden als sein Gegenüber, damit Kinder und Eltern die Kita „Rübenacker“ gefahrlos erreichen können. Neben der Fahrbahn werden auch Wasser- und Abwasserleitungen erneuert.Foto: Schlosser

Sulzbach (MS) – Der Keltenweg soll im kommenden Jahr grundhaft erneuert werden. Der Planungs- und Bauausschuss hat die Entwurfsplanung einstimmig gebilligt und den Gemeindevorstand beauftragt, die Ausführungsplanung erstellen zu lassen. Beginnen sollen die Bauarbeiten Anfang 2027 und dann etwa sieben Monate dauern.

Die Sanierung beschränkt sich nicht auf die Fahrbahn. Gleichzeitig mit der Straße werden die Wasserleitung erneuert und die Entwässerung neu geordnet. Nach Angaben der Verwaltung sollen die Arbeiten gebündelt werden, um die Infrastruktur langfristig zu verbessern und spätere Eingriffe in die Straße zu vermeiden.

Für Fußgänger sind ebenfalls Veränderungen vorgesehen. Der Gehweg auf der nördlichen Seite wird auf 1,50 Meter verbreitert. Dadurch soll der Weg zur Kindertagesstätte „Rübenacker“ sicherer werden. Die Fahrbahn erhält eine Breite von fünf Metern. Der Gehweg auf der Südseite bleibt mit 90 Zentimetern bis einem Meter deutlich schmaler. Vorgesehen sind gepflasterte Gehwege sowie eine asphaltierte Fahrbahn. Der Kreuzungsbereich soll mit grau eingefärbtem Street-Print-Asphalt gestaltet werden.

Ein wichtiger Teil des Projekts betrifft die Kanalisation. Der bisher über Privatgrundstücke verlaufende Kanal soll aufgegeben werden. Stattdessen plant die Gemeinde einen neuen Kanal im Bereich Keltenweg und „Am Sonnenhang“. Nach Angaben der Verwaltung ist eine andere Lösung wegen der vorhandenen Tiefenlage technisch nicht möglich. Die bestehenden Hausanschlüsse sollen an den neuen Kanal angeschlossen werden.

Vor Beginn der Bauarbeiten wird der Kampfmittelräumdienst das Gelände untersuchen. Hintergrund ist eine Flakstellung, die sich am Ende des Zweiten Weltkriegs im Bereich des Keltenwegs befunden hat.

Während der Bauzeit sollen die Anwohnerinnen und Anwohner ihre Grundstücke weiterhin erreichen können. Auch die vorhandenen Parkplätze bleiben nach Angaben der Verwaltung erhalten. Auf zusätzliche Bepflanzungen wird deshalb verzichtet. Für den Straßenbau stehen im Haushalt 534.000 Euro bereit.



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