Vereinsvermögen geht an Lebenshilfe

Die Mitglieder des einstigen „Freundeskreis Deutsch Französische Partnerschaft“ sind auch nach der Vereinsauflösung eine verschworene Gemeinschaft.Foto: privat

Sulzbach (sa) – Bei der letzten Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Deutsch-Französische Partnerschaft, der zum 31. Dezember 2024 aufgelöst worden ist, gab es ein Versprechen: Auch wenn der Verein nicht mehr offiziell existiert, es soll dennoch weitere Treffen geben. Jetzt war es soweit, als sich rund 20 Frauen und Männer der verschworenen Gemeinschaft im Garten von Doris und Peter Hickl zum Sommerfest mit Leckereien vom Grill, Salaten, Getränken und guten Gesprächen trafen.

Dabei teilte die Vorsitzende Doris Hickl mit, dass das vom Finanzamt geforderte so genannte Sperrjahr vorbei ist und jetzt noch letzte Amtsgeschäfte erledigt werden müssen. Zum Beispiel wird das verbliebene Vereinsvermögen – wie in der Satzung vorgeschrieben – an die Lebenshilfe gespendet.

Der „Freundeskreis Deutsch Französische Partnerschaft“ musste – wie berichtet – nach 42 Jahren Ende 2024 aufgelöst werden, weil seit Jahren keine Kommunikation zwischen dem Sulzbacher Freundeskreis und dem Bürgermeister von Pont-Sainte-Maxence, Arnaud Dumontier, mehr stattfand und sich das Pendant in Frankreich, das Comitè de Jumelage, bereits 2015 aus Altersgründen aufgelöst hatte. Damit konnte der in der Satzung verankerte Vereinszweck des Sulzbacher Freundeskreises nicht mehr erfüllt werden.

Doris Hickl blickt auf viele gute Jahre zurück, in der die Freundschaft mit Frankreich gefördert wurde. „Wir hatten einen Auftrag, und den haben wir erfüllt.“ Sie berichtet, dass sie Mitglied wurde, um die Französisch-Kenntnisse zu verbessern: „Ich hatte nicht daran gedacht, dass ich plötzlich ins kalte Wasser geworfen und zur Vorsitzende gewählt werde.“

Auch nach der offiziellen Vereinsauflösung wollen sich die verbliebenen Mitglieder, die zum Teil von Anfang an dabei sind, weiterhin gelegentlich treffen.



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