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Königsgucker

„Früher war mehr Lametta“, da hat Loriots Weihnachts-Opa schon Recht, das gilt auch für den Kurpark, als Karl Flamme ihn noch mit stadteigener Gärtnerei versorgte. Mittlerweile ist deren ehemaliger Standort längst zu „Wohnbebauung“ mit grüner Aussicht umgewandelt worden und die Sparmaßnahmen wirken sich auch deutlich auf das Stadtbild Königsteins aus, das sich trotzdem noch immer als Kurort darzustellen versucht.

Während gefällte Alleebäume und ein immer noch sehr dürftiger Kreisel als „Entree“ dem Königsgucker ähnliche Tränen in die Augen treibt wie die Wüstenlandschaft am Ellasprudel, gab es nun aber auch Balsam für die trauergeröteten Sehorgane, zumindest in homöopathischen Dosen. Immerhin ist der Weg von der Villa Borgnis zum Rathaus, mitsamt der angrenzenden Wiese und dem Abzweig zur Kirchstraße nämlich in mühevoller Kleinarbeit deutlich aufgewertet worden. Als ansehnliches Fundament darf die Einfassung von Weg, Beeten und Bank-Buchten mit unterschiedlich hohen Lagen aus Natursteinen lokaler Herkunft genannt werden, dazu kommt ein seit Jahren nicht mehr gesehener Blütenreichtum, der dem Frühling wahrhaftig Rechnung trägt.

Rief man vor rund 100 Jahren den Frankfurtern noch „Auf in den Taunus!“ zu, so ruft der Königsgucker nun an die Adresse seiner Nachbarn: „Auf in den Kurpark!“ und zu Ohren der Stadtverwaltung: „Weiter so!“

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