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Königsgucker

Bei allem mehr oder weniger gesunden Konkurrenzdenken hat sich in den Köpfen der Wirtschaftskapitäne inzwischen aber auch die Idee des „Synergieeffektes“ festgesetzt. Nachdem sich schon länger zeigte, dass sich zum Beispiel Gaststätten auf einer „Kneipenmeile“ nicht etwa gegenseitig Gäste abwerben, sondern in ihrer Gemeinschaft insgesamt mehr Publikum anziehen, scheint es nun auch nachweislich für den Gesundheitsstandort Königstein zu gelten:

„Das Pantoprazol habe ich telefonisch bestellt“, so lautete die Auskunft in der Marienapotheke, dann widmete sich die Arzneispezialistin den übrigen Posten auf dem Rezept. Die Not war groß, die Liste lang, dazu noch ein paar aufmunternde Worte und ein Päckchen Taschentücher als Geschenk, dann der Gang zur Kasse. Nach Abschluss aller Transaktionen blieb schließlich nur noch die Frage „liefern oder abholen“ zu klären, als eine junge Dame eilig das Geschäft betrat: „Darf ich vorstellen – das ist die Kollegin aus der Alten Apotheke“, lächelte die Pharmakundige hinter dem Tresen und die Angesprochene reichte das bestellte Medikament weiter an den maladen Königsgucker, der in diesem Moment beschloss, sich für den Service auf die ihm eigene Art zu bedanken.

Einzig über die Frage, ob er die Apotheken beim Namen nennen sollte, grübelte er einige Zeit, doch dann fiel die Entscheidung, um den Weg über die steile Klosterstraße recht zu würdigen. Außerdem berichtet der Königsgucker ja schließlich über Außergewöhnliches im Alltag, und das war die Lieferzeit mit rund fünf Minuten sicherlich – ein glücklicher Zufall. Generell aber sei an dieser Stelle gesagt, dass nicht nur der Königsgucker den Eindruck hat, dass das Miteinander der Gesundheitsapostel im Kurort Königstein gut eingespielt ist.

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