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Veranstaltungs-Kalender Bad Homburg

Glosse Hochtaunus

Philipp: Kennt ihr noch die Geschichte vom Suppenkasper aus dem Buch „Der Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann?

Fritz: „Nein, meine Suppe ess’ nicht!“ Klar, kenne ich den Meckerer, der partout seine Suppe nicht essen wollte.

Ursel: Das passt wunderbar zu einer Begebenheit aus der vergangenen Orscheler Stadtverordnetensitzung. Da hat sich doch glatt ein Teilnehmer trotzig wie ein kleines Kind geweigert, den Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ganz nach dem Motto: „Nein, meine Maske trag’ ich nicht!“

Philipp: Das ist aber dumm. Selbst wir hier oben tragen unsere Masken. Und wir wissen ja alle, wie die Geschichte mit dem Suppenkasper ausgegangen ist.

Fritz: Ist diese Sache mit der Maske in der Stadtverordnetenversammlung nicht eigentlich ein Fall für die Ordnungspolizei?

Ursel: Du hast Recht. Andernorts sorgt sich die Ordnungspolizei ja auch dafür, dass sich alle an die Corona-Regeln halten.

Philipp: Bei mir in Friedrichsdorf heißt die Ordnungspolizei jetzt Stadtpolizei. Seither gestaltet sich wohl die Haltung der Bürger ihnen gegegenüber respektvoller.

Fritz: Ich hörte davon, dass jetzt viele Kommunen ihre Ordnungspolizei in Stadtpolizei umbenennen.

Ursel: Stimmt, Steinbach auch.

Philipp: Ein Dominoeffekt anscheinend. Na, wenn’s gut tut.

Fritz: Ob meiner Stadt das Autokino mit den Heizlüftern gut tut ? Gestern aufgebaut, startet es heute.

Ursel: Ich weiß, was definitiv nicht gut tut. Etwa das sogenannte Zukunftsprojekt Fuß- und Radweg Nassauer Straße, das fast eine halbe Million Euro gekostet hat und das wieder weg muss, wenn die Weingärtenumgehung gebaut wird.

Fritz: So kann man Steuergelder auch verplempern.

Ursel: Lasst uns von Schönerem sprechen. Ich finde, die Kirchengemeinden unserer Städte haben sich nette Aktionen ausgedacht, um die Advents- und Weihnachtszeit trotz Corona zu zelebrieren. Es gibt etwa digitale Krippenspiele und Glockengeläut mit 46 Glocken.

Fritz: Nicht, dass mancher bei so viel Geläut denkt, das sei der Alarm der Sirenen, der im September für den Notfall geprobt werden sollte, was dann aber nicht geklappt hat.

Philipp: Dafür gelingen andere Dinge umso besser.

Ursel: Genau. Etwa die Aktion in der Adenauerallee zum Tag gegen Gewalt an Frauen. Dort wurden 60 rote Stühle aufgestellt, und jeder vierte lag umgeworfen am Boden als Symbol dafür, dass jede vierte Frau schon einmal Gewalt in ihrem Leben erfahren hat.

Fritz: Bei mir in meinem Homburg sehen die Menschen nicht gleich rot, sondern orange. Aber in gleicher Sache wurden zahlreiche Gebäude in der Signalfarbe angestrahlt.

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus

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