Königsgucker

Burgholzhausen (hhf) – Es ist in manchen Gegenden Deutschlands zwar ein alter Brauch, aber von heute aus gesehen schon hart an der Grenze zwischen Straftat und Lausbubenstreich, was sich in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag in Burgholzhausen ereignete – da stand nämlich das Osterfeuer in hellen Flammen, nur eben zwei Tage zu früh. „Spielverderber“ hatten den Stapel „ohne Erlaubnis einfach angezündet“, dabei allerdings einen Benzinkanister zurückgelassen, der jetzt auf Spuren untersucht wird.

Während die Polizei derzeit im Labor arbeitet, blieb der Feuerwehr nichts anderes übrig, als den Osterhaufen samt Absperrung kontrolliert abbrennen zu lassen. Danach wurde doch noch gelöscht, um den Platz für einen neuen Stapel vorzubereiten. Den schichtete der verantwortliche Kerbeverein mit Hilfe großer „Holzspender“ in Rekordzeit wieder auf und behielt ihn fortan im Auge, bis er dann zum geplanten Zeitpunkt vor rund 1.000 Besuchern wieder angesteckt wurde. Friede seiner Asche!

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