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Veranstaltungs-Kalender Bad Homburg

Aktuelle Beilagen

Glosse Hochtaunus

Ursel: Meinelieben Freunde, jetzt überprüfe ich einmal euer Allgemeinwissen.

Fritz: Was soll denn das? Glaubst Du etwa, dass ein Landgraf und ein Erfinder keine Bildung haben?

Philipp: Danke Fritz, aber ich kann durchaus für mich selbst sprechen. Dann teste uns doch mal, Ursel, und tue nicht so scheinheilig! Oh, Entschuldigung, du tust ja nicht nur so, du bist es ja. Also heilig.

Ursel: Tsetsetse. Hier meine Frage: Wer hat wann und warum den warmen Mantel mit dem Schwert in zwei Teile zerschnitten?

Fritz: Einer deiner Kollegen, Ursel, das weiß doch jedes Kind. Der heilige Martin hat seinen Umhang mit einem frierenden Bettler am Wegesrand geteilt.

Philipp: Genau und gefeiert wird dieses Ereignis am 11. November mit Laternenumzügen für die Kinder. Außerdem werden Weckmänner geteilt und gegessen.

Ursel: Sehr gut, aber noch ist mein kleines Quiz nicht zu Ende. Für was steht denn der 11. November noch?

Fritz: Für den Beginn einer völlig närrischen Zeit, in der sich die Menschen verkleiden, zotige Lieder singen, tanzen, viel Alkohol zu sich nehmen und lauten, aber auch satirischen Umzügen beiwohnen. Ich finde das reichlich albern. Aber wer‘s mag.

Ursel: Die fünfte Jahreszeit, auch Karneval, Fastnacht oder Fasching genannt, hat schon ihren Sinn. Denn bevor die Fastenzeit am Aschermittwoch bis Ostern laut Kirche das Feiern verbietet, können alle, denen es gefällt, noch einmal richtig ausgelassen sein.

Philipp: Da fällt mir aber noch ein Datum ein, allerdings ein geschichtsträchtiges, das ebenfalls mit vielen Feiern begangen wird. Welches meine ich wohl?

Fritz: Was ist denn heute mit euch los, wir sind doch hier nicht in einem Ratespiel. Solltet ihr an meinem Wissensstand zweifelt, muss ich euch enttäuschen. Schließlich bin ich Staatsmann und weiß natürlich, dass ihr nach dem Moment des Mauerfalls zwischen Ost- und Westdeutschland sucht. Ein denkwürdiger Tag, der 9. November.

Ursel: Ich würde in meinem Orschel ebenfalls jederzeit alle Tore – auch für Bad Homburger – öffnen.

Fritz: Püh, ich bin ganz froh, dass mein Schloß von einer Mauer umgeben ist.

Philipp: Engstirnig und borniert ist das.

Fritz: Ganz und gar nicht nach dem Geschmack eines aufgeschlossenen Friedrichsdorfers, der alle willkommen heißt.

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