Weißkirchen

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Veranstaltungs-Kalender Oberursel

Glosse Hochtaunus

Ursel: Na Jungs, habt ihr eure Fastnachtskostüme schon hergerichtet? Mir passt meine schwarze Perücke vom vergangenen Jahr noch.

Philipp: Schwarze Perücke? Was soll das denn werden?

Ursel: Na was wohl: Ich werde natürlich eine Squaw.

Fritz: Um Gottes Willen! Warst du so etwa beim Gottesdienst im Taunusdom dabei? Als Indianerin? Geziemt sich das für eine Heilige? Du müsstest doch mit gutem Beispiel vorangehen.

Ursel: Tu ich doch.

Fritz: Du weißt aber schon, dass dir dein Kostüm als diskriminierend ausgelegt werden kann. Oder siehst du das anders, Philipp, als was gehst du denn eigentlich?

Philipp: Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Ich trau’s mich gar nicht zu sagen, aber eigentlich wollte ich als Mohr gehen.

Fritz: Das ist doch wohl nicht euer Ernst. Wisst ihr nicht, dass Kostüme wie Sultan, Geisha, Chinese und Cowboy heutzutage nicht mehr politisch korrekt sind? Geh’ doch als Engel, Ursel, das passt zu dir.

Ursel: Das wäre ja Blasphemie! Aber du dürftest dein Teufelchen in dir ruhig zeigen.

Philipp: Was darf man denn überhaupt noch? Was soll ich jetzt machen?

Fritz: Ich habe gehört, dass Tierkostüme unverfänglich sind.

Ursel: Ich geh’ aber nicht als Bunny!

Philipp: Dann soll ich wohl ein Pferd werden, das keinen Gurkensalat frisst.

Ursel: Fällt dir nichts anderes zum Thema Telefon ein?

Philipp: Wie soll ich denn zum Hörer, zur Wählscheibe oder gar zur Strippe werden?

Ursel: Stripper, ha, ha, ha!

Fritz: Ach was, du gehst als Telefonerfinder. Das kannst du sowieso am besten. Ich zieh mal ein anderes Landgrafenkostüm an und du, Ursel, du machst das ganz verwegen: Du nimmst das Mainzer Rad in die rechte und die Pfeile in die linke Hand – in dieser närrischen Verkleidung erkennt dich niemand mehr.

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus

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