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Aktuelle Beilagen

Glosse Hochtaunus

Ursel: Ach, ich freu mich für alle Mütter.

Fritz: Warum das jetzt wieder?

Philipp: Na, sie halten die Menschheit am Leben. Also natürlich nicht die Mütter allein, aber sie sind es nun mal, die gebären.

Ursel: Das meine ich jetzt nicht. Ich freue mich für sie, weil am Sonntag, dem Muttertag, die Sonne für sie lachen wird. Das sagt zumindest mein Freund Petrus.

Fritz: Meinetwegen. Sollen sie doch schönes Wetter haben, die Mütter. Interessiert mich persönlich jedoch peripher.

Philipp: Gib Frieden, Fritz.

Fritz: Ha, das ist das Stichwort. Frieden. In meinem Homburger Kurpark wird morgen nahe der Russischen Kapelle ein Friedensbaum gepflanzt.

Ursel: Da sag ich aber auch „Ha!“. Deine Homburger sind Nachahmer und hinken hinterher. Die Friedenslinde in Orschel steht schon seit Ostern.

Philipp: Geht die Streiterei schon wieder los. Lasst uns lieber übers Testen und Impfen reden.

Ursel: Gerne. Ich habe gehört, in Bad Homburg macht das Testzentrum an den Louisen Arkaden wegen zu wenig Frequenz wieder zu.

Fritz: Immer am Sticheln, Ursel, was? Aber du kannst mich nicht aufregen. Es ist richtig: Das Testzentrum schließt, dafür werden die Öffnungszeiten in dem am Kurhaus erweitert.

Philipp: Die Testzentren werden wahrscheinlich jetzt überall heruntergefahren, weil mehr geimpft werden soll.

Ursel: Dann wird es also in Zukunft mehr Impfzentren geben?

Fritz: Wer weiß das schon? Eigentlich sollen doch jetzt die Hausärzte das Impfen immer mehr übernehmen.

Philipp: (schaut verlegen unter sich) Uuups. Auch das noch.

Fritz: Was ist denn jetzt schon wieder los?

Ursel: Da flattert etwas gen Erde. Hast du etwas verloren, Philipp?

Philipp: Ja, meine Socke.

Fritz: Was die da unten jetzt wohl denken?

Ursel: Dass am Sonntag der Tag der verlorenen Socke ist. Das ist er wirklich.

Fritz: Banales Zeug, verlorene Socke. Die Landwirte da unten haben viel Wichtigeres verloren. Nämlich ihre Wege. Die müssen sich ständig mit Fußgängern und Radfahrern herumärgern, die Erholung auf den Wirtschaftswegen zwischen ihren Feldern suchen. Da ist oft kein Durchkommen mit Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen. Und die Luftschnapper und Bewegungssüchtigen vergessen dabei, wo ihr Gemüse, ihre Kartoffeln, ihr Getreide herkommen.

Philipp: Ei, der Fritz wird zum Heerführer der Bauern. Es wurden doch schon Richtmarkierungen auf die Feldwege aufgemalt, hilft das nicht?

Fritz: Ganz im Gegenteil, das schürt wahrscheinlich den Groll noch.

Ursel: Rücksicht auf beiden Seiten aufeinander nehmen heißt hier das Zauberwort.

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus

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