Lyrik
Taunusgymnasium-Lehrer Franz-Peter Budde hat unter dem Titel „Wolgazander“ wieder einmal für die Leser der Königsteiner Woche gedichtet.
Fische schwimmen durcheinander.
Mittendrin ein Wolgazander.
Glück gehabt, der wundersame.
Wo er herkommt, sagt sein Name.
Im Verbund mit Emigranten
trennte er sich von Verwandten.
Seine Angst galt Laich und Leben,
dem gesamten Streben eben.
Also schwamm er immer weiter.
Wolga wurde immer breiter.
Kaspisch war das Mündungsdelta.
Undurchsichtig war die Welt da.
Wollte er nun Richtung Westen,
schwamm er nach Instinkt am besten.
Zwischendurch mal Plankton schlecken,
vor dem Raubfisch gut verstecken.
Ständig musste er was …