Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Veranstaltungs-Kalender Bad Homburg

Glosse Hochtaunus

Ursel: Oh, eine Wimper auf meinem Geschmeide, ich habe eine Wimper verloren, jetzt muss ich sie nur hinwegpusten, und schon darf ich mir etwas wünschen.

Fritz: Perfider Aberglaube, dummes Zeug. Allerdings Wünsche hätte ich da auch ein paar offen. Also nicht für mich persönlich, sondern für mein Bad Homburg.

Philipp: Nun, ich glaube ebenfalls nicht ans Wimpern-Wegpusten und dafür einen Wunsch-frei-Haben. Aber wenn wir schon beim Wünschen sind: Für Friedrichsdorf, diese wunderbare und lebhafte Stadt, könnte es eventuell noch ein Kreisel sein. Wir haben ja kaum welche.

Ursel: Jetzt muss ich ja mal lachen. Haha. Da wünsche ich mir lieber Sinnvolles für mein Orschel wie etwa, dass aus dem Rathausareal endlich was gemacht wird oder dass nicht ständig Geschäfte aus meinem Städtchen verschwinden, auch die Anbindung der Weingärtenumgehung schreit nach Umsetzung.

Fritz: Herrje, was wünscht ihr euch nur für banale Dinge. Ich hätte gerne eine ausschweifende Festivität anlässlich des 250. Hölderlingeburtstages in meiner exklusiven Kurstadt, und, wie es einer solchen gebührt, endlich ein modernes Kurhaus. Na ja, und wenn wir schon dabei sind, ein paar neue Fahrscheinautomaten am Bahnhof wären ebenfalls bitter nötig.

Philipp: Eigentlich habe einzig ich ein Anliegen, das es wert ist, erfüllt zu werden.

Fritz: Pffft, was soll das denn bitte sein?

Ursel: Sind wir vielleicht alle etwas zu ehrgeizig im Wünschen, sollten wir nicht demütiger sein?

Fritz: So etwas kann natürlich nur einer Heiligen einfallen. Wir müssen doch an den Fortschritt in unseren Kommunen denken.

Philipp: Genau! Und deshalb wünsche ich mir für Friedrichsdorf, dass sich ganz viele innovative Erfinder dort niederlassen. Damit das Erfindertum dort nicht ausstirbt.

Ursel: Auweia, das mit dem Wünschen läuft gerade total aus dem Ruder.

Fritz: Du hast doch mit deinem Wimpernaufschlag damit angefangen.

Philipp: Stimmt. Erst irgendwelche zarten Härchen in die Runde schmeißen und dann meckern, wenn konstruktive Vorschläge gemacht werden.

Ursel: Beruhigt euch, meine lieben Herren. In Zeiten wie diesen wünsche ich uns allen ganz besonders Frieden, genügend Toleranz und etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme.

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus



X