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(S)TÜRMisches

Wie wir bereits das eine oder andere Mal in letzter Zeit feststellen konnten, hat Corona auch durchaus seine positiven Begleiterscheinungen. Bitte verstehen Sie das nicht als kaltschnäuzige Ignoranz gegenüber den weltweiten Opfern dieses tückischen Virus.

Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich aufgrund der eingeschränkten Mobilität der Menschen zum Beispiel der Zustand der Natur erholt hat. Immerhin sorgt die Pandemie seit ihrem Auftreten für einen weltweiten Rückgang der Emissionen um 4,6 Prozent, was einer Studie zufolge die stärkste Reduktion von Treibhausgasen in der Geschichte der Menschheit darstellt. Klingt zunächst gut, doch selbst diese global erzwungene Reduktion würde kaum ausreichen, die Erderwärmung auf die angepeilten 1,5 oder 2 Grad Celsius zu begrenzen. Und sobald die Wirtschaft wieder in Fahrt kommt, werden die Emissionen erneut steigen. Auch keine gute Nachricht: Der Müll hat zugenommen, statt der To-go-Becher sammeln sich jetzt überall verlorene (??) oder schlicht weggeworfene Masken aus Kunstfaser, wo man geht und steht – selbst im Wald. Und das weltweit, diese Berge möchte man sich lieber gar nicht erst vorstellen. Dazu kommt der Verpackungsmüll, der seit letztem März um 10 Prozent angestiegen ist, dabei werden nur 16 Prozent aller Kunststoffe aus deutschen Haushalten recycelt. Es wird eben offensichtlich nicht nur gekocht, sondern auch viel Essen bestellt oder Fertiggerichte in den Ofen geschoben – verständlich angesichts Home-Schooling nebst Home-Office. Und da gäbe es noch so manches aufzuzählen, also doch keine positiven Effekte?

Doch – schlechte Zeiten für die Panzerknacker! Seit man den ganzen Tag zuhause verbringt, haben es die Diebe schwer. Allein in Baden-Württemberg sank die Zahl der Einbrüche im vergangenen Jahr um 27 Prozent, der niedrigste Stand seit 50 Jahren!

Doch es steht zu befürchten, dass sich auch das schlagartig ändern wird, sobald die Pandemie der Vergangenheit angehört. Har, har...(O-Ton Panzerknacker)...

Jede gute Nachricht hat also ihren Pferdefuß. Da mir Schwarzsehen nicht liegt, glaube ich aber, entgegen allen Kassandra-Rufen dieser Welt, dass es zum Beispiel dieses exzessive Reisen per Flieger für ein paar Euro nicht mehr geben wird. Das wäre doch schon was!

Erstens müssen die Fluggesellschaften, sofern noch welche übrig bleiben, versuchen, ihre Kosten irgendwie wieder reinzuholen und zweitens haben nicht wenige Menschen möglicherweise verinnerlicht, dass Qualität vor Quantität auch eine Option darstellt. Naiv? Vielleicht, aber damit kann ich leben.

Und jetzt wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein wunderschönes Osterfest, das zweite und hoffentlich das letzte unter Corona-Auflagen!!

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus

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