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Veranstaltungs-Kalender Friedrichsdorf

Glosse Hochtaunus

Ursel: Mensch Fritz, du lässt aber ganz schön nach in letzter Zeit.

Fritz: Wie darf ich denn das verstehen?

Ursel: Die Sozis in deinem Homburg haben ja gar nicht mitgetreten, als der Fuß auf den Parkplatz gestellt wurde. Die hatten einen ganz anderen Standort-Vorschlag.

Fritz: Ach, bei den vielen Parteien heute kann man leicht durcheinander kommen. Zu meiner Zeit gab’s so etwas nicht.

Philipp: Auf jeden Fall hat dieser schwedische Bronzefuß etwas geschafft, was deinem Silberbein damals nicht gelungen ist. Oder war es auch in der Bild-Zeitung?

Ursel: Hehehe, in der Bild-Zeitung! Mit dem Pressesprecher von der Champagner-Stadt auf dem Foto. Hehehe.

Fritz: Jetzt bewahr mal die Contenance, Ursel. Du willst ja nur ablenken davon, dass in deinem Orschel schon wieder alles ausfällt. Nicht mal mehr Eicheln, Bucheckern und Kastanien dürfen in deinem Stadtwald gemeinsam verbuddelt werden.

Ursel: Und was ist mit deiner Hölderlin-Preisverleihung am Sonntag? Da darf auch nur eine Handvoll erlesener Literaturpäpste in die Schlosskirche kommen.

Philipp: Armer Hölderlin, armer Preisträger.

Ursel: Ach was, die flimmern doch über die Computermonitore in jedes Wohnzimmer. Das ist dann, als würdest du selbst in der Schlosskirche sitzen – nur viel bequemer und wärmer.

Philipp: Du meinst per Livestream für alle? GENIAL!

Ursel: Sag mal, Philipp, kann man eigentlich auch per Livestream einkaufen? Das wäre ja großartig. Bei den Schildern in der Vorstadt fühlt man sich ja ganz unwohl. Man könnte denken, man wäre in einem Hotspot wie Berlin oder Berchtesgaden.

Fritz: Na ja, so ganz von der Hand zu weisen ist das ja nicht. Wenn es mit den Zahlen so weitergeht, kann einem ja angst und bange werden.

Philipp: Mir ist gestern angst und bange geworden, als ich gesehen hab, wie diese Wald-Aktivisten an den Autobahnbrücken gebaumelt haben.

Fritz: Wenn die schon an die frische Luft müssen, dann sollen sie doch lieber Eicheln und Kastanien verbuddeln, um den kranken Wald aufzuforsten. Anstatt nur sinnlose Randale zu machen.

Ursel: Aber genau das ist es ja, mein lieber Fritz. Die wollen doch verhindern, dass gesunder Wald nicht nur vom Borkenkäfer, sondern auch noch vom Menschen vernichtet wird. Und wenn man sie fragen würde, wären sie bestimmt sofort bereit, sich abzuseilen und mit dem Förster in den Wald zum Aufforsten zu gehen.

Fritz: Oh du naive Öko-Ursel!

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus

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