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Finanzlage des Burgvereins bleibt angespannt

Königstein – In der Stadtverordnetenversammlung am 9. November wurde gefragt, ob der von der Stadt zugesagte Zuschuss zum diesjährigen Burgfest abgerufen worden sei. Hierauf antwortete der Stadtverordnetenvorsteher, Alexander Freiherr von Bethmann, der zugleich Schatzmeister des Burgvereins ist, dass dieser Zuschuss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in Anspruch genommen werden müsse. Dies bedeutet aber nur, dass der Burgverein beim diesjährigen Burgfest, insbesondere wegen eines Zuschusses des Landes Hessen von 3.000 Euro, für den er sehr dankbar ist, wahrscheinlich soeben ohne Verlust davonkommt. Die Abrechnung ist noch nicht endgültig abgeschlossen und es ist zum Beispiel noch unsicher, wie hoch die Rechnung der GEMA und die abzuführende Umsatzsteuer ausfallen werden. Die Inanspruchnahme des städtischen Zuschusses wird daher aller Voraussicht nach also unterbleiben. Ohnedies sollte dieser zurückgezahlt werden, wenn das Burgfest ohne Verlust abschließen würde.

Einige Leser hätten laut von Bethmann die Auskunft und die Berichterstattung darüber allerdings so verstanden, als seien die Finanzlage des Burgvereins plötzlich bestens und frühere Klagen darüber unbegründet. Dem ist jedoch nicht so, so der Burgvereins-Schatzmeister. Die Lage bleibt so kritisch wie vor dem diesjährigen Burgfest. Damals hatte der Burgverein festgestellt, dass die Reserven nicht ausreichten, um etwaige größere Verluste aus dem diesjährigen Burgfest zu decken. Für die einzelnen Präsidiumsmitglieder hätte in einem solchen Fall die Gefahr bestanden, persönlich haften zu müssen.

Hieran habe sich nichts Grundsätzliches geändert, so von Bethmann. Zwar konnte ein Teil der Mitgliedsbeiträge für das laufende Jahr wegen Problemen bei der Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren noch nicht eingezogen werden. Die noch einzuziehenden Beiträge und der erfreuliche Landeszuschuss führen bei einem Kostenvolumen für das Burgfest von um 90.000 Euro aber leider nicht zu einer nachhaltigen Entspannung bei den Finanzen des Burgvereins. Dieser wird daher auch im kommenden Jahr das Burgfest nur durchführen können, weil die Stadt Königstein den Zuschuss, der dieses Jahr nicht in Anspruch genommen werden musste, wieder zugesagt hat. Hierfür ist der Burgverein den Stadtverordneten und der Stadt im eigenen Namen und im Namen all derer, die unser traditionelles Burgfest auch weiterhin feiern wollen, sehr dankbar.

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