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Kunst in der Galerie Uhn, die nicht nur Musen amüsiert

Königstein (aks) – Eric Decastro malt im Hier und Jetzt. Betrachtungsweisen, Form und Inhalt interessieren ihn wenig. Er lebt – pardon, malt – seine persönliche Freiheit, überschreitet Grenzen und tanzt zwischen allen Stilen. Während den Zuschauer an der einen Wand eine plastische Farbenexplosion trifft, grinst Basquiat als „Crazy Basquiat at dia de los muertos” von einer anderen. Autolacke wie Ferrarirot und Bugatti-Lapisblau haben ihn zum Experiment gereizt – was tut man nicht alles für die Muse…

Die bunte Ausstellung in der Galerie Uhn (Hauptstraße 34) heißt: Ma muse m’amuse, was so viel bedeutet wie, meine Muse lacht sich eins. Decastro gibt es offen zu: „Ich hatte Lust zu spinnen!”. Seine eigene Ausdruckskraft interessiert ihn, seine Offenheit für Neues. Er begibt sich in eine neue Phase, wie er mit einem Augenzwinkern erzählt, die Ausgewogenheit der Farben zählt und weniger sein künstlerischer Wiedererkennungswert. Dennoch ist das Werk „Meditation on Level 11“ ein unverkennbarer Decastro mit konzentrischen Farbverläufen und der typischen Plastizität seiner Farben, die kraftvoll Licht und Schatten evozieren.

Seit seiner letzten Ausstellung im Kunstraum Dreieich 2017, in denen er als Kurator auch Werke von Nitsch und Lüpertz ausstellt, hat er sich freigemalt. Diese Dynamik ist ein zündender Funke, der auf den Besucher überspringt. Unter den geladenen Gästen bei der Vernissage gaben sich viele interessierte Künstler aus dem Taunus ein Stelldichein, wie der Holzbildhauer Hendoc, Pop-Art-Künstler und Designer Gunter Wenzel oder Cornelia Povel, die Malerin von Körperbildern. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. November zu sehen.

Da explodiert es richtig im Hintergrund: Jimin Leyrer von der Galerie Uhn mit Künstler Eric Decastro, der seine Muse mit Autolacken und grellen Farben herausforderte.
Foto: Sura

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