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Pfadfinder schlagen Zelte im Allgäu auf

Das Stammeslager der DPSG fand diesmal vor fürstlicher Kulisse an der Grenze zu Österreich statt. Foto: privat

Königstein – Schon König Ludwig II. wusste das Allgäu zu schätzen. Sanfte Hügel gehen in die Alpen über, Seen laden zum Baden ein und das saftige Grün der Wiesen gibt der Landschaft ihr ganz typisches Aussehen. Rund 90 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Königstein verbrachten am Anfang der Sommerferien eine Woche an der österreichischen Grenze. Sie residierten vielleicht nicht ganz so fürstlich wie König Ludwig einst – aber der Lagerplatz am Forggensee ließ die Herzen der Pfadfinder doch höher schlagen. Denn die Jurten und Kothen, die typischen schwarzen Zelte der Pfadfinder, standen keine 100 Meter von dem klaren See entfernt. Kein Wunder also, dass viele Aktivitäten am oder im Wasser stattfanden. Unter anderem auch die Versprechensfeier: Das Licht des Feuers und der Fackeln spiegelte sich im See, als neue Pfadfinderinnen und Pfadfinder in die Gemeinschaft aufgenommen wurden. Zudem erhielten drei Gruppenleiter ihr graues Halstuch – die Farbe der Leiterrunde.

Für die Pfadfinder stehen das Abenteuer und das Erlebnis der Kinder mit und in der Natur im Mittelpunkt. „Wir geben den Kindern Zeit, um kreativ zu werden und neue Dinge auszuprobieren“, sagt Jutta Schultejans, Vorsitzende der Pfadfinder in Königstein, nach einer Woche Zeltlager zufrieden. „Und wir wollen beim täglichen Miteinander uns gegenseitig etwas beibringen.“ So kochen die einzelnen Altersstufen im Zeltlager regelmäßig für sich selbst. „Da helfen die Großen den Kleinen“, meint Schultejans. „Hauptsache ist aber, dass jeder dort mit anpackt, wo er gebraucht wird.“ Und wer denkt, dass es dann nur Dosenessen gibt, der irrt. Auf den Tellern fanden sich geräucherte Forellen, Lasagne, Käsespätzle und allerhand weitere gute Sachen wieder. „Alles wird am offenen Feuer oder in unserem Erdloch-Backofen zubereitet“, berichtet Schultejans.

Für die Pfadfinder geht es nach den Sommerferien wieder mit den Gruppenstunden los. Hier treffen sich die Altersstufen regelmäßig, meist wöchentlich, um das Pfadfinderleben in den Alltag zu holen, gemeinsam Aktivitäten vorzubereiten oder in einem der vielen Projekte mitzuhelfen. Für eine neue Gruppe werden noch Gruppenleiter gesucht. Man muss nicht schon als Kind Pfadfinder gewesen sein, um mitzumachen. „Wir heißen jeden willkommen!“, sagt Jutta Schultejans. Weitere Informationen und Bilder vom Zeltlager gibt es auf www.dpsg-koenigstein.de.

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