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Frühjahrskonzert des Musikvereins stärkt die Gemeinschaft

Egal welches Blechblasinstrument ... Fotos: Meggan Noack

Kronberg (meg) – Die Vorbereitungen für die beiden Frühjahrskonzerte des Musikvereins in der Stadthalle am vergangenen Wochenende hatten bereits in der zweiten Januarhälfte begonnen. Intensive Proben, die teilweise zwei Mal in der Woche stattfanden, waren eine gute Grundlage für das nun gebotene Musikerlebnis. Durch den Abend führte Angelika Hartmann und gab den Zuhörern immer eine Geschichte mit auf den Weg, um die nötigen Hintergrundinformationen zu den Stücken und den Komponisten interessant zu vermitteln. So bekam jeder einen Einblick und konnte sich ganz den Klängen der Musik hingeben. Die ersten drei Konzertstücke bedienten sich dem klassischen Schema. Eine farbenfroh gestaltete PowerPoint-Präsentation ermöglichte so nicht nur ein Erlebnis für die Ohren, sondern unterstützte diese Stücke zusätzlich visuell. Das Stück „Reise in die alte Heimat“, welches von Hans Arno Simon komponiert wurde, konnte dank des Zusammenspiel von Musik und Bild als sehr lebendig empfunden werden und erinnerte durch die Tal- und Zugbilder der Präsentation an eine wahrhaftige echte Berg- und Talfahrt. Damit für jeden Geschmack und jede Altersklasse etwas dabei war, trat auch das Jugendchororchester auf und erfreute das Publikum mit der Filmmusik zu „Lord of the Rings“ und „Pirates of the Caribbean.“ Einen krönenden Abschluss fand dieses junge Orchester mit den Liedern aus „Tarzan“, in denen der Dirigent Jörg Senger nach Aufforderung über seinen eigenen Schatten sprang. Mit vollem Körpereinsatz und passendem Lendenschurz zauberte er das Dschungel -„Feeling“ in die Kronberger Stadthalle. Nach dieser unterhaltsamen Darbietung verabschiedete sich das Jugendchororchester und das Publikum wurde in eine 20-minütige Pause entlassen, um sich mit Getränken und Brezeln zu versorgen. Frisch gestärkt wurden die Zuhörer in die Welt der Musik zurückgeholt mit der bekannten Ouvertüre zur Operette „Der Zigeunerbaron“. Eine musikalische wie auch technische Herausforderung, da die Musiker in diesem Stück zwischen den unterschiedlichen Stimmungen und Stilen schnell wechseln müssen. Die Gegensätze der feinen österreichischen Gesellschaft zur lebhaften Exotik der Zigeuner werden so zum Erklingen gebracht. Doch nicht nur klassische Ouvertüren wie die von Johann Strauss, sondern auch die modernen zusammengestellten Medleys von Udo Jürgens, Joe Cocker und Helene Fischer brachten das Publikum zum Lachen, Nachdenken und Schmunzeln. Anlässlich der Tode der ersten beiden Musiker wollte das Orchester diesen großen Künstlern „Danke“ sagen, da sie mit ihrer Musik viele Menschen berührt und bewegt haben. Die letzten Worte richtete der zweite Vorsitzende des Musikvereins Kronberg Peter Ruth an alle Anwesenden und bedankte sich nochmals recht herzlich bei den Organisatoren, den Musikern und dem Dirigenten Jörg Senger, welcher dieses schöne Programm erstellt hatte. Besonders an diesem Frühjahrskonzert war auch, dass einige Flüchtlinge aus Ländern wie Pakistan und Albanien das Angebot angenommen hatten, das Konzert kostenlos zu besuchen. Mit Gesten wie dieser möchte der Musikverein seine Ziele verdeutlichen. „Musik ist grenzübergreifend und verbindet Menschen aller Hautfarben und Religionen. „Wir möchten in diesem Sinne ein Zeichen setzen, dass die Flüchtlinge in Kronberg willkommen sind, “ erläuterte Angelika Hartmann mit diesen aufmunternden Worten.

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