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Klimaveränderungen in Tansania sichtbar – Zisternenbau nötig

Die regelmäßigen Reisen der Projektförderer zu den Tansanischen Hilfsprojekten finden entweder zwischen Januar und März oder zwischen Oktober und November statt. Zu dieser Zeit ist das Klima südlich des Äquators trocken. Im Bereich Sanya Juu, zirka 1.600 Meter über NN, ist es dann teilweise kühler und somit für die Projektförderer recht angenehm und sicher. Die den Aktiven vor einigen Tagen aus dem Gebiet zugesandten Berichte und Aufnahmen von der Kilari Farm lassen recht gut erkennen, dass neuerdings die Gebiete um den Kilimandscharo starken Klimaschwankungen ausgesetzt sind. „Die uns bislang immer nur bekannten trockenen Farmflächen im Bereich der Magnificat Kirche und Magnificat Schule stehen auffällig und großflächig unter Wasser!“, berichtet Max-Werner Kahl von der Situation. Begonnene Zisternenaushübe seien mit Wasser vollgelaufen und können vorerst nicht weiter zu Ende gebaut werden. Der Kilimandscharo zeigt sich in selten weißer Pracht. „Man spricht von Extremereignissen, die später nicht selten zu extremen Dürren führen“, so Kahl. Für die kleinbäuerliche Landwirtschaft eine lebenserschwerende Situation. Wasserzisternen mit großem Fassungsvermögen lindern die Perioden der immer niedrigeren Jahresniederschläge. „Die bislang realisierten Zisternen in Himo und in Sanja Yuu sind wichtige Pfeiler für die Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt der Projektförderer. „Allerdings reichen sie nicht aus, um in Zukunft die Farmen mit den Schulprojekten halbwegs mit Trinkwasser betreiben zu können.“ Deshalb werben die Tansania-Aktiven für weitere Unterstützung für den Bau von Zisternen. „Zurzeit liegt der Kostenfaktor einer 100.000 Liter großen Anlage bei zirka 7.800, Euro“, klärt er auf und ruft diejenigen, die sich angesprochen fühlen zur Mithilfe auf:

Missionskonto der Hl.Geist Schwestern, Stichwort: Wasser Sanya Juu, Frankfurter Volksbank, IBAN DE 38 5019 0000 0300 45326
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Übrigens: Für das Krankenhaus der Heilig Geist Schwestern werden, soweit von den Omas noch vorhanden, weiße, strapazierfähige Bettwäsche aus Baumwolle oder Damast benötigt.

„Den Kronberger Unterstützern ein großes Asante sana!“, so Kahl.

Die zirka 1.000 Quadratmeter große Rundkirche wurde restauriert, die hochwertigen Afrikanischen/Deutschen Malereien und Schnitzereien haben ihren letzten Schliff erhalten.

Fotos: privat

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