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Kelkheims Feuerwehren im Spiegel der Ereignisse des vergangenen Jahres

Für Kelkheims Feuerwehren in jedem Jahr ein wichtiger Höhepunkt: Die gemeinsame Jahreshauptversammlung. In diesem Jahr fand sie in Münster statt, betreut von der Münsterer Wehr. Es dürfte die letzte Zusammenkunft der Wehren im Pfarrzentrum St. Dionysius gewesen sein, meinte Bürgermeister Thomas Horn, denn wenn Münster wieder an der Reihe ist, dürfte auch das neue Münsterer Feuerwehrhaus fertig sein. In seinem Rückblick wies er unter anderem daraufhin, dass jetzt zur Entlastung der Wehren zwei Hauptamtliche eingestellt wurden. Bisher habe sich gezeigt: Hier werde gut Arbeit geleistet, die Einsatzkräfte würden entlastet. Weiterhin wies er auf die Bereitstellung oder Anschaffung neuer Fahrzeuge hin.

Lebhaft und kurzweilig der Bericht von Stadtbrand-Inspektor Alexander Kolata, der ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit seinen Vertretern Frank Darmstadt und Reiner Fischer erwähnte.

Kolata erwähnte gleichermaßen, dass der erste der beiden Hauptamtlichen, Jan Herbert, bereits 1.500 Stunden in seinem Bereich gearbeitet hat.

Immer wieder mit Bildern illustriert ging er auf die vielfältigen Einsätze des vergangenen Jahres ein. Und das waren nicht nur Bekämpfen von Bränden. Autounfälle auf der B8 beispielsweise, aber mit Sicherheit einer der ganz großen Höhepunkte: Der Einsatz von 23 Kelkheim ern in den Hochwassergebieten im Osten. Für ihn war vor allem die Dankbarkeit der Menschen, denen geholfen wurde, beeindruckend. „Diese Menschen, am Rande ihrer Existenz, haben uns geholfen, haben uns mit Getränken versorgt, indem sie Kühlschränke extra anschlossen, damit wir kühle Getränke erhielten.“ Den Wert von Rauchmeldern strich er bei einem Küchenbrand in Ruppertshain heraus. „Wenn jemand in Eurem Bekanntenkreis noch keinen Rauchmelder hat, haut ihm auf die Finger“, mahnte er, um dann ausführlich auf den größten Einsatz der Wehr am 25. Dezember im Haus Mainblick der AWO einzugehen.

Die Statistik zeigt: Im vergangenen Jahr waren die Kelkheimer Wehren alle 1,7 Tage im Einsatz. Mit Nachdruck strich er das Engagement der Frauen und Männer in den Kelkheimer Wehren heraus und schloss nachdem er nachdrücklich auf die Stabilität der Jugendwehren verwies: „Allen sei Dank. Macht weier so.“

Über die Jugendwehren und die Ausbildung der Mädchen und Jungen sowie die Freizeitgestaltung berichtete Jugendwart Philipp Prokasky.

Mit 109 Minilöschern ist das die größte Gruppe im Kreis und die 119 Mitglieder der Jugendwehren stellen fast die Hälfte der Jugendwehr-Mitglieder im Kreis.

Noch zwei beeindruckende Zahlen: Insgesamt stellten die Kelkheimer Feuerwehren mehr als 125.000 Euro aus eigenen Mitteln für die Verbesserung des Brandschutzes bereit. Im Vorjahr waren das noch rund 80.000 Euro. Dann eine ärgerliche Zahl: Die Fehlalarme. Es waren 64, die über 645 Einsatzstunden der Kelkheimer Feuerwehrmitglieder beanspruchten.

Eine Änderung gab es in diesem Jahr: Für die langjährigen Mitglieder gab es dieses Mal nichts Flüssiges, sondern einen kleinen Geschenkkorb mit „herzhaftem“ Inhalt.

Die Geehrten oben.

Harald Prokasky leistete seinen Eid als Ehrenbeamter. Er wurde neuer Wehrführer, nachdem sein Vorgänger Grollmus sich nicht noch einmal zur Wahl stellte.

Der Kelkheimer mit den meisten Dienstjahren kommt aus Münster: Es ist Adolf Fischer (links Mitte), der sechzig Jahre dabei ist und gerade seinen 80. Geburtstag feierte.

Und die Ehrenmedaille in Gold des Hessischen Feuerwehrverbandes für seine dreißigjährige Dienstzeit erhielt Christof Claßen (Bild unten links).

Das Bild unten rechts: Die vier Damen der Münsterer Wehr, Juliane Weck, Katja Katzer, Astrid Hahn und Birgit Kunz, versorgten die Einsatzkräfte an diesem Abend mit Flüssigem.

Und nun das Bild ganz oben mit den Geehrten. Es sind von links nach rechts: Harald Hofmann, (40), Jürgen Kuschick (25), Marco Gottfried (25), Jörg Schwarz (25), Patrick Schütz (25), Stefan Kunisch (25). Vordere Reihe: Adolf Fischer (60), Rolf Rosenkranz (50), Klaus-Peter Hahn (40), Klaus-Dieter Schramm (40), Peter Westenberger (40), Rolf Herrmann (40), Peter Löw (40), Michael Karschunke (40) und Berthold Wallauer (50).

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