Falkenstein (gs) - Die Sonne lachte vom Himmel, die Vögel zwitscherten und Eva Maria Dorn, Vorsitzende des Heimatvereins Falkenstein, war intensiv damit beschäftigt, schöne rote Schleifen an der neuen Bank, direkt am Beginn des Arbeiterweges, zu befestigen. Direkt davor haben die anderen Mitglieder des Heimatvereins an diesem schönen Nachmittag einen Tisch aufgebaut und eingedeckt. Kaffee und Sekt standen bereit und alle warteten auf einen ganz besonderen Mitbürger Falkensteins.
Zentrum des Geschehens war die neue, liebevoll geschmückte Sitzbank, die, genau wie das kleine Fest, dem langjährigen Mitglied des Heimatvereins Falkenstein – Antonius Thiemeyer gewidmet war. Am 18. Juni dieses Jahres feierte er seinen 80. Geburtstag und zum Dank für sein fast vierzig-jähriges Engagement im Vorstand widmete ihm der Heimatverein eine schöne neue Ruhebank, die nun seinen Namen auf einem Messingschildchen tragen darf.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elfriede, Tochter Barbara und den beiden Enkelkindern Joris und Vincent zeigt sich der Jubilar von der schönen Geste sichtlich berührt, denn nicht jeder kann eine öffentliche Bank sein Eigen nennen und nicht jeder hat eine solche auch verdient. „Wir haben diesen schönen Platz für deine Bank gewählt, damit sie fußläufig für dich auf deinen Spaziergängen jederzeit erreichbar ist!“ beschreibt Eva Maria Dorn die Platzwahl. Nach 38 Jahren Mitarbeit im Vorstand des Heimatvereins, zunächst als Schriftführer und später als Kassierer, hat sich Antonius Thiemeyer nun den Ruhestand wohlverdient und ist hoch erfreut über die Ehre, die ihm mit der Widmung nun zu Teil geworden ist. In lustiger Runde wurde die Bank anschließend standesgemäß mit einem Gläschen Sekt eingeweiht. Während Antonius Thiemeyer darüber nachdachte, wie er seine Radtouren und Spaziergänge in Zukunft planen wird, um möglichst oft an „seiner“ Bank rasten zu können, stärkten sich die zahlreich zu diesem schönen Anlass anwesenden Mitglieder des Heimatvereins mit einer Tasse Kaffee und einem Stückchen leckeren Aprikosenstreusel, den Elfriede Thiemeyer persönlich gebacken hatte.
Zu den beiden Bänken, die nun aktuell am Beginn des Arbeiterweges in Falkenstein stehen, wird sich in naher Zukunft noch eine Bildtafel gesellen, die der Heimatverein in Auftrag gegeben hat. Sie wird Wanderwege aufzeigen und Beschreibungen und Hinweise zur näheren Umgebung (z.B. zur Antoniuskapelle) enthalten.
So wird bald an dieser Stelle ein insgesamt sehr lauschiges, informatives Plätzchen entstehen, auf das Antonius Thiemeyer sicher stolz sein kann und das er immer gerne besuchen wird.

