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Königstein feiert ein fröhliches Burgfest

Traumhaft die Kulisse zum großen Feuerwerk über der Burg – bei einem solchen Auftakt kann das Burgfest nur

Königstein (el) – Das 64. Burgfest ist Vergangenheit, die gute Stimmung, die es bei allen ausgelöst hat, die mitgefeiert haben, wird noch lange nachwirken. Auch einen Tag nachdem sie die Burg offiziell an den Rathauschef zurückgegeben hat, ist Burgvereinpräsidentin Birgit Becker immer noch mit den Nachwirkungen des Festes beschäftigt. Und das im positiven Sinne, selbst wenn es noch vieles zu erledigen gibt, wie Kleider in die Reinigung zu bringen, Banner abzuhängen und vieles mehr. „Die vielen schönen Eindrücke verfolgen einen“, schildert Becker die positive Grundstimmung, die dieses Fest ausgemacht habe.

Nachdem man im vergangenen Jahr das große Jubiläumsburgfest zur 700-Jahr-Feier Königsteins gefeiert hatte, wurde zu diesem Fest die Devise „back to normal“ ausgegeben. Auch was den Burgfestumzug am Sonntag betraf, der nicht ganz so groß wie im vergangenen Jahr ausfiel, dafür aber nicht minder schön anzuschauen war. „Mich hat vor allem eine Perspektive sehr beeindruckt. Als ich mich umgedreht und gesehen habe, wie die weiteren Zugteilnehmer die Gerichtstraße herunterkamen. Das hatte was“, beschreibt Becker einen von vielen Gänsehautmomenten, die es bestimmt auch für das neue Burgfräulein Nora I. und ihre Vorgängerin im Amt, Carolin I., gegeben hat. Becker zeigte sich sehr angetan von den sehr persönlichen Reden der beiden jungen Frauen.

Was die Besucherzahlen und damit auch die endgültige Abrechnung für dieses Burgfest angeht, so wird man das finanzielle Ergebnis erst in den kommenden Wochen herausfiltern können, nachdem alle Rechnungen rund um das Burgfest eingegangen sind. Burgvereins-Schatzmeister Alexander Freiherr von Bethmann zog jedoch schon mal vorab eine kleine Bilanz, die eher der emotionalen Sichtweise zuzuordnen ist: Es werde keine Wahnsinns-Überschüsse geben, aber auch keine großen Verluste, so seine Prognose, die es noch mit Zahlen zu unterlegen gilt.

Auf der großen Festwiese und in den Kellern wurde gefeiert und getanzt – so soll es sein. Es war gut was los und es hätten aber an allen Tagen ruhig noch ein paar Besucher mehr sein können, aber das Engagement und die Freude, dabeigewesen zu sein, überwogen. Auch der Ablauf und die Stimmung seien super gewesen, bestätigte Birgit Becker, die nochmals betonte, dass die Zusammenarbeit im Präsidium nicht nur reibungslos funktioniere, sondern zudem noch Riesenspaß gemacht habe.

Auch das Wetter, Unsicherheitsfaktor Nummer eins, habe mitgespielt – mit Ausnahme des Frühschoppens am Montag. Aber auch hier habe es eine Überraschung gegeben: Es seien weitaus mehr Besucher auf die Burg gekommen, als angenommen an diesem Regentag, an dem Nora I. eine weitere wichtige Pflicht zu erfüllen hatte, der sie überaus charmant nachkam: Sie kürte „Lupus Alpha“ zum „Keller des Jahres“ und durfte dabei beobachten, wie die Jungs, die den beliebten Keller betreiben, vor Freude fast Luftsprünge gemacht hätten, bevor sie auf der großen Bühne während des Frühschoppens ausgezeichnet wurden. Und noch eine Premiere: In diesem Jahr hatte man auf der kleinen Festwiese Neues gewagt: Unter anderem hatte das Restaurant Shama in einer der Kasematten indische Küche angeboten. „Das wurde sehr gut angenommen“, freute sich Becker für den überaus engagierten Restaurantbetreiber, der sich jetzt über die Anerkennung „bester Stand des Jahres“ freuen darf.

Engagiert gingen am Sonntag auch die Vereine zur Sache, die jedes Jahr beim Kinderprogramm am Sonntag mit an Bord sind. Die Moderation des ehemaligen Präsidiums-Mitglieds, Udo-Rainer Hecht, hatte diesen Programmpunkt für die Kleinen noch mit einer besonderen Note versehen.

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