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Bei Nora I. ist der Schlüssel zur Stadt in guten Händen

Nora I. bekam zum Burgfest den Schlüssel zur Stadt ausgehändigt und überlegte schon schmunzelnd, ob sie sich für die Zeit danach einen Zweitschlüssel anfertigen lassen sollte.

Fotos: Pfeifer

Königstein (pit) – Etliche Jahre währt mittlerweile der Brauch, dass der Rathauschef anlässlich des Burgfestes zu einem Empfang einlädt. Seit einiger Zeit findet dieses festliche Ereignis nicht im Rathaus, sondern auf dem Platz davor statt. Und so freute sich Bürgermeister Leonhard Helm, die zahlreich erschienenen Gäste „an einem wunderbaren Burgfesttag“ unter einem strahlenden Sommerhimmel begrüßen zu können.

Zahlreich war auch die Liste der Personen, die er hierbei namentlich erwähnte, an erster Stelle selbstverständlich Burgfräulein Nora I. sowie den Burgverein mit seiner Präsidentin Birgit Becker und dem Präsidium. Besonders freuten sich die Versammelten, hierbei auch Vertreter des Schützenvereins aus Königsteins Partnerstadt Kórnik ausmachen zu können, die trotz der überaus sommerlichen Temperaturen in ihren festlich betressten Uniformen erschienen waren.

„Es ist unser großes Heimatfest“, hob Helm hervor und freute sich, dass in Nora I. das seit 1952 mittlerweile 62. Burgfräulein gefunden werden konnte: „Es ist für uns alljährlich eine Kernaufgabe, eine junge Frau zu finden, die diese Aufgabe mit ihren zahlreichen Verpflichtungen übernehmen möchte.“ Schließlich gebe das Burgfräulein dem Fest erst sein Gesicht.

Mit dem Wunsch auf eine schöne Folge von Festtagen übergab Helm schließlich das Wort an Birgit Becker, die viele dankbare Worte für die Unterstützer parat hatte, die wieder zum Gelingen der zahlreichen Veranstaltungen rund um das Fest beigetragen hatten. Schließlich gebe es alljährlich immer wieder neue Probleme zu bewältigen.

Selbstverständlich durften Ehrungen an diesem Tag nicht fehlen: Vor runden 50 Jahren bekleidete 1964/65 Gabriele Lundquist das Amt des Burgfräuleins und vor 30 Jahren war es Iris Pfaff-Wieschnat. 20 Jahre ist es her, dass Nina Keutner amtierte, und vor zehn Jahren war es Svenja Halberstadt. Sie alle freuten sich über schöne Blumensträuße, bevor es zur Schlüsselübergabe zum Alten Rathaus ging. Da Schirmherr Alexander Fürst zu Stolberg-Roßla an diesem Tag verhindert war, oblag diese symbolische Geste Birgit Becker. Nora I. ging mit einem sichtlichen Schmunzeln darauf ein: „Vielleicht bereitet mir das Regieren ja so viel Freude, dass ich den Schlüssel gar nicht mehr zurückgeben will.“ Doch sie wusste auch sogleich zu beruhigen: „Wahrscheinlich aber tendiere ich dann eher zu einem Zweitschlüssel.“ Augenzwinkernd setzte sie hinzu, dass sie ihn nicht an ihren Vater, den Stadtverordnetenvorsteher Robert Rohr weitergeben werde.

Burgvereinspräsidentin Birgit Becker begrüßte die Gäste beim Empfang auf dem Rathausplatz.

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