Auf Initiative von Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko und Erstem Stadtrat Jörg Pöschl fand eine umfassende Begehung der Schulwege rund um die Grundschule in Falkenstein statt. Gemeinsam mit der Schulleitung, der Polizei, den Fachämtern und Kreisvertretern wurden dabei Gefahrenstellen systematisch überprüft und konkrete Verbesserungsmaßnahmen beschlossen.
Die Verwaltungsleitung hatte gemeinsam mit der Schulleitung eine Begehung angeregt, um die Verkehrssicherheit für die Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und die Schulwege den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Im Mittelpunkt stand dabei das klare Ziel, sichere, gut erkennbare und kindgerechte Querungsmöglichkeiten zu schaffen sowie kritische Verkehrssituationen nachhaltig zu entschärfen.
„Kinder müssen sich auf ihrem Schulweg sicher fühlen können. Gleichzeitig müssen Eltern darauf vertrauen können, dass die Stadt alles tut, um Gefahrenstellen zu minimieren“, betont Bürgermeisterin Schenk-Motzko. „Sicherheit im Straßenverkehr beginnt ganz konkret vor unserer eigenen Haustür – insbesondere dort, wo unsere Jüngsten unterwegs sind.“
Auch Erster Stadtrat Jörg Pöschl unterstreicht die Bedeutung der Maßnahmen: „Wir wollen, dass Kinder früh lernen, sich selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen. Dafür brauchen sie klare Strukturen, gut sichtbare Querungen und eine Verkehrsführung, die Rücksicht nimmt. Mit der Schulwegbegehung setzen wir genau dort an und bringen die Verbesserungen jetzt konsequent in die Umsetzung.“
Schulwegeplan und Mobilitätsstrategie greifen ineinander
Die Ergebnisse der Begehung bilden die Grundlage für einen neuen Schulwegeplan, der in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Stadtverwaltung und dem Hochtaunuskreis erarbeitet wird. Gleichzeitig fügen sich die Schritte in die Ziele des städtischen Mobilitätsplans ein. Dieser soll sichere, nachhaltige und barrierefreie Mobilität in allen Stadtteilen weiter stärken.
Konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit
Im Rahmen der Begehung haben sich zahlreiche konkrete Maßnahmen herauskristallisiert, die nun zeitnah umgesetzt werden sollen. Da gut sichtbare und eindeutig erkennbare Markierungen eine entscheidende Rolle für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr spielen, werden bestehende Fußgängerüberwege zeitnah nachmarkiert, um ihre Wahrnehmbarkeit deutlich zu verbessern. Ergänzend dazu sind zusätzliche Fahrbahnmarkierungen sowie gezielte Anpassungen im ruhenden Verkehr geplant, um die Sichtbeziehungen an sensiblen Querungsstellen nachhaltig zu optimieren.
Neue Querungshilfe für mehr Schutz auf dem Schulweg
An ausgewählten Übergängen werden darüber hinaus bauliche Verbesserungen umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise Gehwegvorstreckungen, die die Sichtbarkeit der Kinder erhöhen. Zusätzlich ist die Einrichtung eines Zebrastreifens im unteren Bereich der Straße Alt-Falkenstein (unterhalb des alten Rathauses) geplant, um sichere und klar strukturierte Querungsmöglichkeiten zu schaffen. Gerade hierauf hatten Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko und Erster Stadtrat Jörg Pöschl großen Wert gelegt und diese Querung aktiv vorangetrieben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Neuordnung der Situation der sogenannten „Elterntaxis“ im unmittelbaren Schulumfeld. Durch regelmäßige Kontrollen, insbesondere zu Schulbeginn, eine optimierte Beschilderung und die Einrichtung von Parkmöglichkeiten für „Elterntaxis“ außerhalb des direkten Eingangsbereichs sollen das Verkehrsaufkommen entzerrt und die Sicherheit für Schulkinder deutlich erhöht werden.
Auch kleinere, aber wirkungsvolle Maßnahmen fließen in das Gesamtpaket ein – etwa die Verbesserung von Sichtachsen durch Freischnittmaßnahmen sowie die Berücksichtigung des Fußverkehrs im Zuge geplanter Umgestaltungen im Umfeld. Ergänzend wird gemeinsam mit Schulleitung und Elternvertretung geprüft, ob der Einsatz von Elternlotsen zu Schulbeginn zusätzliche Sicherheit schaffen kann.
Sicherheit Schritt für Schritt weiterentwickeln
Mit den Maßnahmen setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – insbesondere für die jüngsten Königsteinerinnen und Königsteiner.
Abschließend erklärt Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko: „Kinder sollen ihren Schulweg sicher und möglichst selbstständig zurücklegen können. Das Zufußgehen stärkt dabei nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Gesundheit und den sozialen Austausch. Mit den vereinbarten Maßnahmen schaffen wir dafür die richtigen Voraussetzungen. Anfang März setzen wir die Schulwegbegehungen an der Grundschule in Mammolshain fort, weitere Termine an den Schulen im Stadtgebiet werden folgen.“
