Unbeantwortete Nachfragen
Unser Leser Ramsi Sras, Limburger Straße, Königstein, hat im Zuge der Baumfällungen in der Konrad-Adenauer-Anlage einige Nachfragen an die Stadtverwaltung gestellt. Auf die Beantwortung wartet er noch immer und schreibt deshalb Folgendes:
Am 27. Februar habe ich mich per E-Mail an die Bürgermeisterin Schenk-Motzko der Stadt Königstein im Taunus gewandt und einige Fragen zu den geplanten Baumfällungen im Zusammenhang mit der Tiefgarage gestellt. Noch am selben Tag erhielt ich dazu einen Anruf. In diesem Gespräch wurde mir zugesagt, dass ich eine schriftliche Antwort auf meine Fragen in der darauffolgenden Woche erhalten würde.
Seitdem habe ich mehrfach erneut per E-Mail nachgefragt. Auch dort wurde mir eine Rückmeldung in Aussicht gestellt. Bis heute habe ich jedoch keine schriftliche Stellungnahme erhalten.
Mir ist bewusst, dass es im Vorfeld des Projekts Anhörungen gab und dass die entsprechenden Beschlüsse mehrheitlich gefasst wurden. Dennoch halte ich es für selbstverständlich, dass Bürgeranfragen, insbesondere wenn eine schriftliche Antwort ausdrücklich zugesagt wurde, auch beantwortet werden. Es geht dabei nicht nur um meine Person, sondern um Transparenz und den respektvollen Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Fragen an ihre Stadtverwaltung wenden.
Meine Fragen betreffen unter anderem die Prüfung möglicher Alternativen zu den Baumfällungen, den konkreten ökologischen Ausgleich sowie die Einordnung des Projekts in die langfristige Klimaanpassungsstrategie der Stadt. Diese Punkte wurden von mir sachlich gestellt und ich halte eine schriftliche Beantwortung weiterhin für angemessen.
Ich würde mir wünschen, dass die Stadt hier noch Stellung bezieht und die angekündigte Antwort nachreicht.