Schlüsseltausch und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Christa Burghardt (mit Hut) am Mikro.

Königstein (pu) – Nach ihrem Besuch bei Patienten im St. Josef-Krankenhaus, folgten Sophia I. und ihr Gefolge der Einladung von Bürgermeister Leonhard Helm zu dessen traditionellem Empfang auf dem Rathausplatz. Dort hatten sich bereits zahlreiche Vertreter aus der örtlichen und auswärtigen Politik und dem Vereinsleben sowie Abordnungen aus den Partnerstädten Kórnik und Le Cannet-Rocheville und Bürger versammelt, um nach einer mitreißenden Einstimmung durch die im dreitägigen Dauereinsatz befindliche Brassband des Fanfarencorps Königstein der symbolischen Übergabe der Stadtschlüssel einen würdevollen und bunten Rahmen zu verleihen.

Bei Kaiserwetter und im neuen, von der Nähstube geschneiderten sommerlicheren Gewand, kam der Rathauschef der Aufgabe, die Geschicke der Stadt für das Festwochenende in die zarten Hände Ihrer Lieblichkeit Sophia I. zu legen, die er wissen ließ, sie mute an wie ein strahlender Stern, sichtlich gerne nach. Die Neuregentin war keineswegs mit leeren Händen gekommen, vielmehr überreichte sie im Gegenzug einen großen Stadtschlüssel aus Hefeteig und trug sich anschließend ins Goldene Buch ein. „Diese Bücher werden über Generationen weitergereicht und bergen Erinnerungen und große Namen von Bundespräsidenten, Staatsoberhäuptern aus anderen Ländern und vielen mehr und nun kommt als jüngster Eintrag der unseres neuen Burgfräuleins hinzu“, erklärte Helm mit strahlenden Augen.

Die Präsidentin des Burgvereins Königstein, Birgit Becker, dankte dem Rathauschef im weiteren Verlauf dieser hochsommerlichen Open-Air-Feierstunde für die unkomplizierte Zusammenarbeit hinsichtlich Vorbereitung und Durchführung dieses größten und wichtigsten Festes in der Burgenstadt. Darüber hinaus lenkte sie den Blick auf die Polizei, Sicherheitskräfte, DRK, Feuerwehr, Kirche und Bürger, ohne deren Einsatz eine Großveranstaltung dieser Art nicht zu stemmen wäre.

Zweck der Hohen Burgfrauen

Ins Rampenlicht gerückt wurde an diesem Nachmittag ferner das in der breiten Öffentlichkeit eher wenig präsente emsige Agieren der „Hohen Burgfrauen“. Diese vor zwei Jahrzehnten von Christa Burghardt aus der Taufe gehobene muntere Truppe der Ex-Burgfräulein ist alles andere als lediglich schmückende Zier, sondern eine der tragenden Säulen des Vereins. Die Gründerin sprach in diesem Zusammenhang von einem „Juwel für die Stadt“. Die Damen verkaufen Lose, sind bei repräsentativen Anlässen dabei oder waren beispielsweise am Morgen Aktivposten beim Markt-Frühstück. Bürgermeister Helm nutzte zu guter Letzt den würdevollen Rahmen, um den Hohen Burgfrauen Verena Hees für das zehnte Jähren ihrer Regentschaft ebenso Blumen zu überreichen wie Monika Wochner für ihr 20-jähriges Thronjubiläum, Sabine Wieland für ihr 30-jähriges und in Abwesenheit Gabriele Trabert für ihr 40-jähriges.

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